Die Stimme Kroatiens

10:13 / 14.08.2026.

Autor: Natali Tabak Gregorić

Biograd na Moru erhält 50.000 Euro an nicht rückzahlbaren Mitteln für die Integration von Rückkehrern

Biograd, Illustration
Biograd, Illustration
Foto: Marko Dimic / Pixsell

Der Stadt Biograd na Moru wurden 50.000 Euro an nicht rückzahlbaren Fördermitteln für das Projekt „Integration kroatischer Rückkehrer durch Spracherwerb und lokale Unterstützung“ gewährt. 


Dies wurde am Donnerstag anlässlich des Besuchs des Ministers für Demografie und Einwanderung, Ivan Šipić, in der Stadt mitgeteilt.


Im Rahmen des Projekts werden 50 Personen unterstützt – 25 erwachsene Rückkehrer und 25 Kinder. Vorgesehen sind ein Kroatisch-Sprachkurs mit mindestens 70 Unterrichtsstunden, psychosoziale Unterstützung für Kinder sowie die Einrichtung und Ausstattung eines Bildungsraums im Unternehmerinkubator Biograd na Moru. Dieser Raum soll auch nach Abschluss des Projekts als dauerhafte lokale Infrastruktur zur Verfügung stehen.


Minister Šipić besuchte Biograd na Moru im Rahmen des Pilotprojekts seines Ministeriums „Unterstützung der Einheiten der lokalen und regionalen Selbstverwaltung zur Förderung der Rückkehr und Ansiedlung von Angehörigen der kroatischen Diaspora“. Im Rahmen dieses Programms wurden landesweit 13 Projekte mit einem Gesamtwert von 508.843 Euro finanziert.


Ziel des Programms ist es, konkrete Voraussetzungen für die Rückkehr, Integration und den langfristigen Verbleib kroatischer Rückkehrer und ihrer Familien in den lokalen Gemeinschaften in ganz Kroatien zu schaffen.


Biograd na Moru verzeichnete in der jüngeren Vergangenheit einen positiven Wanderungssaldo, was bestätigt, dass das Projekt an die tatsächlichen demografischen Entwicklungen anknüpft, erklärte der Minister.


„Es reicht nicht aus, die kroatische Sprache zu lernen und über die Schönheit der Heimat zu sprechen – wir müssen den Nachkommen unserer Auswanderer ermöglichen, zurückzukehren und zu bleiben“, erklärte Demografie-Minister Šipić.


Während seines Besuchs in Biograd na Moru traf sich Minister Šipić mit Bürgermeister Ivan Knez sowie mit Mirko Galzin und Cintia Guzman aus Peru und Ramón Gomez, Martina Gomez und Walter Santillán aus Argentinien – Nachkommen kroatischer Auswanderer, die sich dazu entschlossen haben, eine Rückkehr in das Land ihrer Vorfahren zu prüfen.


Quelle: Hina


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