Die anhaltende Hitzewelle hinterlässt in Kroatien deutliche Spuren in der Wirtschaft. Besonders betroffen sind die Landwirtschaft, das Baugewerbe sowie die Binnenschifffahrt.
19:53 / 07.08.2026.
Autor: Tonči Petrić

Autor:
Tonči Petrić
Veröffentlicht:
07. August 2026, 19:53
Die anhaltende Hitzewelle hinterlässt in Kroatien deutliche Spuren in der Wirtschaft. Besonders betroffen sind die Landwirtschaft, das Baugewerbe sowie die Binnenschifffahrt.
Landwirte müssen ihre Kulturen in Gewächshäusern bis zu sechs Mal täglich bewässern, um Ernteausfälle zu verhindern. Angesichts der extremen Trockenheit rechnen viele Betriebe dennoch mit erheblichen Verlusten. Familienbetriebe erwarten im kommenden Jahr einen Produktionsrückgang von mindestens 20 Prozent.
Auch auf Baustellen erschweren die hohen Temperaturen die Arbeit erheblich. Die Hitze belastet die Beschäftigten und beeinträchtigt zudem die Verarbeitung von Baumaterialien. Viele Arbeiten dauern deshalb länger, können jedoch nicht unterbrochen werden.
Zusätzlich sorgt der historisch niedrige Wasserstand der Donau für Probleme in der Schifffahrt und der Fischerei. Die Fahrrinnen werden immer schmaler, der Flussverkehr ist eingeschränkt und zahlreiche Fische verenden aufgrund der hohen Wassertemperaturen und des Sauerstoffmangels.
Obwohl Meteorologen kurzfristig mit einer leichten Abkühlung rechnen, werden bereits weitere Hitzewellen angekündigt. Viele Wirtschaftssektoren suchen daher nach Möglichkeiten, sich langfristig an die zunehmenden Extremtemperaturen anzupassen.
Quelle: HRT
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