Die Stimme Kroatiens

19:56 / 29.11.2025.

Autor: Tonči Petrić

Europäische Volkspartei tagt in Zagreb

Premierminister Andrej Plenković bei der EPP-Konferenz in Zagreb
Prime Minister Andrej Plenković in Zagreb
Foto: Slavko Midzor / PIXSELL

Kroatien erwartet deutlich mehr Mittel im nächsten EU-Finanzrahmen.

Die Europäische Volkspartei (EVP) hat am Freitag in Zagreb eine Konferenz abgehalten, die sich auf die Gestaltung des nächsten langfristigen EU-Haushalts konzentrierte. Der siebenjährige Finanzrahmen, der ab 2028 gelten wird, soll erhebliche Veränderungen bei der Zuweisung und Nutzung von EU-Mitteln bringen. Es wird das Ziel verfolgt, Verfahren zu vereinfachen und gleichzeitig Sicherheit, Verteidigung und Wettbewerbsfähigkeit zu priorisieren.


Premierminister Andrej Plenković und kroatische Europaabgeordnete stellten Kroatiens Prioritäten – darunter die Kohäsionspolitik, Landwirtschaft und Fischerei – vor Beginn der EU-Haushaltsverhandlungen vor.


Plenković sagte, Kroatien werde im kommenden Haushaltszyklus bereits deutlich mehr Mittel erhalten als im vorherigen.


„Nach den ersten Berechnungen der EU lagen wir bei rund 16,8 Milliarden Euro, dazu kommen fast 2 Milliarden Euro für den Modernisierungsfonds – also fast 19 Milliarden Euro ohne jegliche Verhandlungen. Das sind fast 5 Milliarden mehr als im Haushalt 2021–2027, der 14,5 Milliarden betrug. Und eine Botschaft an alle Skeptiker da draußen: Es wird auch in Zukunft europäische Mittel geben. Sie werden nicht ausbleiben“, sagte Plenković.


EVP-Vizepräsident und EU-Haushaltsmitberichterstatter Siegfried Mureșan erklärte, das Ziel des Besuchs bestehe darin, Kroatiens Bedürfnisse mit Vertretern aller Ebenen zu besprechen.


„Wir sind heute als EVP-Fraktion des Europäischen Parlaments hierhergekommen, um zu sehen, welche Ergebnisse Kroatien bei der Nutzung europäischer Mittel erzielt hat, um mit dem Premierminister, der Regierung und lokalen Behörden darüber zu sprechen, wie wir sicherstellen können, dass der nächste siebenjährige EU-Haushalt weiterhin den Menschen in Kroatien zugutekommt – seinen Unternehmen, seinen Landwirten, seinen Studierenden, die von Erasmus-Stipendien profitieren. Seit Kroatiens EU-Beitritt spielen europäische Mittel eine große Rolle“, sagte Mureșan.


Quelle: HRT

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