In München hat die dreitägige Münchner Sicherheitskonferenz begonnen. Mehr als tausend Teilnehmende, darunter rund 60 Staats- und Regierungschefs aus über 120 Ländern, beraten über aktuelle sicherheitspolitische Herausforderungen.
18:18 / 13.02.2026.
Autor: M.P.
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Veröffentlicht:
13. Februar 2026, 18:18
In München hat die dreitägige Münchner Sicherheitskonferenz begonnen. Mehr als tausend Teilnehmende, darunter rund 60 Staats- und Regierungschefs aus über 120 Ländern, beraten über aktuelle sicherheitspolitische Herausforderungen.
Für Kroatien nimmt Premierminister Andrej Plenković teil. Auf seiner Agenda stehen Diskussionen zur Drei-Meere-Initiative, zur transatlantischen Energiesicherheit, zur Zusammenarbeit im Mittelmeerraum, zum Krieg in der Ukraine sowie zum Schutz europäischer Werte. Zudem sind mehrere bilaterale Gespräche geplant.
Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Treffen mit dem US-Außenminister Marco Rubio. Rubio betonte vor Beginn der Konferenz die engen Beziehungen zwischen Europa und den USA, verwies jedoch zugleich auf neue geopolitische Realitäten und darauf, dass „die alte Welt“ nicht mehr existiere.
Auch Kroatiens Vizepremier und Verteidigungsminister Ivan Anušić ist in München vertreten. Am Rande der Konferenz sind ein trilaterales Treffen der Verteidigungsminister Kroatiens, Albaniens und Kosovos sowie weitere bilaterale Gespräche vorgesehen. Anušić erklärte, die europäischen Staats- und Regierungschefs würden zunehmend konkretere und realistischere Positionen einnehmen – zugunsten der Verteidigung und Sicherheit Europas.
Mit Blick auf die Spannungen im transatlantischen Verhältnis äußerte sich Anušić hoffnungsvoll, dass die NATO die derzeitige Krise überstehen werde. Hintergrund sind jüngste Differenzen mit US-Präsident Donald Trump, unter anderem wegen angedrohter Zölle und Äußerungen zur Kontrolle über Grönland. Inzwischen wurden entsprechende Drohungen zurückgenommen.
Kroatien setze sich, so Anušić, weiterhin für Stabilität und Geschlossenheit des Bündnisses ein.
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