Die Stimme Kroatiens

15:58 / 02.08.2026.

Autor: Antunela Rajič

Tausende Touristen auf dem Weg an die Adria: Staus auf der A1 und am Sveti-Rok-Tunnel

Tausende Touristen auf dem Weg an die Adria
Tausende Touristen auf dem Weg an die Adria
Foto: Igor Soban / PIXSELL

Eines der verkehrsreichsten Ferienwochenenden des Sommers sorgt in Kroatien für lange Staus. Besonders angespannt ist die Lage auf der Autobahn A1 in Richtung Adriaküste. Vor dem Sveti-Rok-Tunnel stauen sich die Fahrzeuge auf rund vier Kilometern.

Tausende Feriengäste sind an diesem Wochenende auf dem Weg an die kroatische Adriaküste. Entsprechend hoch ist das Verkehrsaufkommen auf den wichtigsten Autobahnen des Landes.


Besonders betroffen ist die A1 Zagreb–Split–Dubrovnik. Zwischen Karlovac und Bosiljevo kommt es in beiden Richtungen zu stockendem Verkehr und Verzögerungen. Vor dem Sveti-Rok-Tunnel beträgt die Staulänge in Richtung Meer rund vier Kilometer. Auch zwischen Sveti Rok und Rovanjska kommt es immer wieder zu stockendem Verkehr. 


Zwischen den Autobahnknoten Ogulin und Bosiljevo 2 ereignete sich in Richtung Zagreb ein Verkehrsunfall. Der Verkehr wird auf zwei Fahrspuren vorbeigeführt, die Geschwindigkeit ist begrenzt. Auch in Richtung Zagreb müssen Reisende mit Verzögerungen rechnen. Zwischen Bosiljevo 2 und Zagreb bilden sich zeitweise langsam fahrende Kolonnen. Vor den Mautstellen Lučko und Demerje beträgt der Rückstau in Richtung Zagreb rund einen Kilometer. In Richtung Adriaküste gibt es an den Mautstellen derzeit keine längeren Wartezeiten.  


Auf der Autobahn A2 Zagreb–Macelj gibt es ebenfalls Behinderungen. Vor der Mautstelle Trakošćan stauen sich die Fahrzeuge in Richtung Zagreb auf rund 500 Metern. In Richtung Slowenien beträgt die Staulänge etwa 700 Meter. Wegen des hohen Verkehrsaufkommens gilt zwischen Krapina und Đurmanec in beiden Richtungen ein Fahrverbot für Lastwagen und Busse.


Besonders schwierig ist die Verkehrslage im Süden Kroatiens. Am Grenzübergang Karasovići nach Montenegro müssen Reisende mit extrem langen Wartezeiten rechnen. Die Fahrzeugkolonne erstreckt sich über rund 15 Kilometer. Laut kroatischen Medien kann die Wartezeit für die Einreise nach Montenegro bis zu zehn Stunden betragen. Wegen der angespannten Situation hat die Gemeinde Konavle ihren Zivilschutzstab aktiviert. Bürgermeister Božo Lasić erklärte, die Region sei durch den Verkehr praktisch lahmgelegt.


Reisende auf dem Weg an die Adriaküste oder zurück in Richtung Norden sollten deutlich mehr Zeit einplanen und sich vor der Fahrt über die aktuelle Verkehrslage informieren.

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