Die Stimme Kroatiens

19:57 / 18.03.2022.

Autor: Martina Perković

"Fakt Checker" Netzwerk zum Schutz vor Fake News

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Foto: HRT / HRT

Kroatien wird ein Netzwerk, den sogenannten „Fakt Checker“ aufbauen, um die sachliche Richtigkeit von Behauptungen in den Medien zu überprüfen. Dafür werden 45 Millionen Kuna aus EU-Mitteln über den Nationalen Aufbau- und Resilienzplan verwendet werden, bestätigte das Ministerium für Kultur und Medien für die HINA.

„Wir haben die Notwendigkeit einer solchen Investition aus mehreren Gründen festgestellt. Tatsache ist, dass wir durch zwei Jahre Corona-Krise, Erdbeben und die kürzlich begonnene Aggression gegen die Ukraine buchstäblich mit Fehlinformationen überschwemmt werden. Es ist sehr schwierig zu unterscheiden, welche Informationen korrekt und welche Fehlinformationen sind, was derzeit sehr gefährlich ist“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Medien Krešimir Partl.

Insgesamt 45 Millionen Kuna sind für das Medienfaktenprüfsystem vorgesehen und die gesamte Investition wird von der Agentur für elektronische Medien als unabhängiger Medienregulierer durchgeführt.

In einer ersten Phase sollen Standards und Kriterien für ein Faktenprüfsystem entwickelt werden. Partl betont insbesondere, dass Transparenz im Verfahren sehr wichtig ist und eine Konsultation der interessierten Öffentlichkeit durchgeführt wird, gefolgt von der Veröffentlichung einer öffentlichen Ausschreibung durch die Agentur für elektronische Medien.

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