Die Stimme Kroatiens

19:31 / 17.05.2018.

Autor: Tonči Petrić

Čiovo-Brücke fertig gestellt bis zur Hauptsaison

Čiovo Brücke (Foto: Ivo Cagalj/PIXSELL)
Čiovo bridge (Photo: Ivo Cagalj/PIXSELL)
Foto: - / Pixsell

Das letzte Stück der Čiovo-Brücke wurde errichtet, welche die Insel Ciovo mit dem Festland bei Trogir verbindet.

Die Konstruktion der Čiovo-Brücke hat im Laufe der Jahre einige Rückschläge erlitten, einschließlich der Auswahl neuer Auftragnehmer. Die Straßenbetreibergesellschaft "Kroatische Autobahnen" hat sich im vergangenen Jahr dazu entschlossen, ihren Vertrag mit dem Bauunternehmen Viadukt zu kündigen. Stattdessen entschieden sie sich für ein gemeinsames Angebot der Straßenbetreibergesellschaft aus Split und Strabag im Oktober 2017.

Trotz der Rückschläge wurde das letzte Metallsegment der Brücke am Mittwoch installiert, um schließlich die Ausdehnung zwischen der Insel und dem Festland zu vervollständigen. Schwimmkräne von der Werft aus Split installierten gestern Nachmittag das letzte der insgesamt 14 Stücke.

Jetzt besteht die letzte Aufgabe der Ingenieure darin, ein hydraulisches Hebesystem zu bauen, sodass die Brücke geöffnet werden kann und den Durchgang größerer nautischer Schiffe ermöglicht.

Čiovo bridge (Photo: Ivo Cagalj/PIXSELL)

Čiovo Brücke (Foto: Ivo Cagalj/PIXSELL)

Foto: - / Pixsell

Mit der für Juli geplanten Fertigstellung wird die Brücke in der zunehmend stark frequentierten Sommersaison dazu beitragen, den Verkehr vom und zum Festland zu erleichtern. Der Bürgermeister von Trogir, Ante Bilić, sagt, dass die neue Brücke 60 Prozent der derzeitigen Verkehrsbelastung übernehmen wird, während der Rest von der alten Brücke übernommen wird.

"Nach mehr als einem halben Jahrhundert Warten können wir endlich die Ziellinie sehen. Wir haben eine Brücke, die der Stadt mit dieser neuen Brücke und einem neuen Fährhafen eine neue Perspektive bietet ", sagte Bürgermeister Bilić.

Die 547 Meter lage Brücke wird auf rund 207 Millionen Kuna, umgerechnet 28 Millionen Euro geschätzt. 85 Prozent der finanzielen Mittel kommenen aus EU-Fonds. 

(Quelle: HRT)

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