Der kroatische Nationalspieler und Verteidiger von Manchester City, Joško Gvardiol, hat nach der Niederlage gegen Portugal und dem Ausscheiden Kroatiens aus der Weltmeisterschaft auf seinen sozialen Netzwerken folgende Botschaft veröffentlicht.
12:49 / 04.07.2026.
Autor: Tonči Petrić

Autor:
Tonči Petrić
Veröffentlicht:
04. Juli 2026, 12:49
Der kroatische Nationalspieler und Verteidiger von Manchester City, Joško Gvardiol, hat nach der Niederlage gegen Portugal und dem Ausscheiden Kroatiens aus der Weltmeisterschaft auf seinen sozialen Netzwerken folgende Botschaft veröffentlicht.
„Kroatien war nie nur ein Ergebnis. Kroatien ist Emotion, Charakter und Zusammenhalt – zwischen den Spielern, den Fans und der gesamten Nation. Es tut einfach weh. Es schmerzt, weil wir alles gegeben haben, weil wir bis zum Schluss daran geglaubt haben und weil wir wissen, wie viel uns das bedeutet hat. Aber die Liebe zu dieser Mannschaft, zu diesem Trikot und zu euch allen, die uns getragen haben, wird niemals verschwinden. Danke von Herzen. Ich liebe dich, Kroatien!“, schrieb Gvardiol auf Instagram.
Am Freitag unterlag Kroatien Portugal mit 1:2
Kroatien ging in der 53. Minute durch ein Tor von Ivan Perišić in Führung. Portugal fand jedoch schnell zurück ins Spiel und glich durch einen von Cristiano Ronaldo verwandelten Elfmeter aus. In der Nachspielzeit gelang den Portugiesen schließlich die Wende, als Gonçalo Ramos per Kopf zum entscheidenden 2:1 traf. Einer der Spieler, der Ramos in dieser Situation deckte, war Joško Gvardiol. Ein Moment der Unachtsamkeit in der kroatischen Abwehr kurz vor Schluss ermöglichte Portugal jedoch den Sieg und den Einzug ins Achtelfinale der Weltmeisterschaft.
Der kroatische Innenverteidiger wäre beinahe noch zum Helden des Spiels geworden: In der 13. Minute der Nachspielzeit erzielte er den vermeintlichen Ausgleich zum 2:2. Nach einer VAR-Überprüfung erkannte der Schiedsrichter den Treffer jedoch wegen Abseits ab.
Die Entscheidung sorgte für Kontroversen, da auf den verfügbaren TV-Bildern nicht eindeutig zu erkennen war, dass Igor Matanović den Ball berührt hatte. Deshalb meldete sich auch die FIFA zu Wort. In einer Stellungnahme erklärte sie, dass die neueste Technologie – ein im Ball integrierter Chip – ein Signal registriert habe, das bestätigte, dass der kroatische Angreifer den Ball tatsächlich berührt hatte. Aus diesem Grund wurde das Tor letztlich aberkannt.
Quelle: HRT
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