Aktivistin Ana Miličević Pezelj (Foto: HRT) Aktivistin Ana Miličević Pezelj (Foto: HRT)

Die Initiative "67 ist zu viel" lehnt ein Gesetzesvorschlag der Regierung ab, das Rentenalter in Kroatien von 65 auf 67 anzuheben.

Robert Brozd von der Initiative dass die Regierung in den letzten Jahren ein Haushaltsüberschuss besitzt und die Staatsverschuldung weiter sinkt. Auf diese Weise glaubt Brozd, dass der Staatshaushalt problemlos das Rentensystem abdecken könne, ohne dass zusätzliche Schulden entstehen würden.

"Wir fordern alle Bürger in den nächsten zwei Wochen dazu ein, diese Gelegenheit zu nutzen. Wir haben viel Geld und Arbeit investiert, aber es war die einzige Möglichkeit, damit alle Bürgern sich äußern und ihre Meinung über diesen Gesetzesvorschlag geben können", sagte Ana Miličević Pezelj, ein Mitglied des Organisationskomitees der Initiative.

Der Minister für Arbeit und Altersvorsorge Marko Pavić ist der Ansicht, dass ein erfolgreiches Referendum zu einem Rückgang der Renten um 5 bis 7 Prozent führen würde. Anfang dieses Monats sagte Pavić, das Referendum würde Kroatien am Ende rund 45 Milliarden Kuna kosten.

Um ein Referendum abzuhalten, muss die Initiative mindestens 385.000 Unterschriften in Kroatien sammeln oder zehn Prozent des stimmberechtigten Publikums erreichen.

Bis zum 11. Mai werden in 200 Städten und Gemeidnen Unterschriften gesammelt. In dieser Aktion sind 4000 Aktivisten der Gewerkschaften beteiligt.  

(Quelle: HRT)