Die feierliche Eröffnung der Multimedia-Ausstellung von Jasna Čapo „Svjetovima hrvatskih povratnika “, mit Geschichten von Auswanderern und ihren Nachkommen, die sich entschieden haben, nach Kroatien zurückzukehren, findet am 6. Mai im Kroatischen Zentrum für Auswanderer (HMI) statt.
Die Ausstellung präsentiert zwölf ausgewählte Geschichten von Rückkehrern verschiedener Generationen; aus vier Kontinenten, die persönlich über die Gründe für ihre Rückkehr nach Kroatien und ihre Erfahrungen nach der Rückkehr berichten.
Durch die Kombination von Worten, Fotografien und Videos zeigt die Ausstellung individuelle Biografien, aber auch die breitere kollektive Geschichte der Rückkehr nach Kroatien von den 1990er Jahren bis heute, betonten die Vertreter des Instituts für Ethnologie und Folkloristik, die die Ausstellung organisieren.
Die Autorin Jasna Čapo stützt die Ausstellung auf jahrelanger Forschung über die kroatische Auswanderung, basierend auf umfangreichen wissenschaftlichen Arbeiten sowie auf dem Manuskript eines Buches mit dem Arbeitstitel „Ljubavna pisma domovini: iseljenici i povratnici /Liebesbriefe an die Heimat: Auswanderer und Rückkehrer“, dessen Veröffentlichung für 2027 erwartet wird.
Sie wurde 1961 in Zagreb geboren. Seit 1986 ist sie am Institut für Ethnologie und Folkloristik in Zagreb beschäftigt. Sie hat Ethnologie sowie französische Sprache und Literatur an der Philosophischen Fakultät in Zagreb studiert, einen Master in Anthropologie erworben und in Demografie an der University of California in Berkeley promoviert.
Sie leitete zahlreiche wissenschaftliche Projekte und Programme auf den Gebieten der Ethnologie, Migration und Identität, einschließlich kroatisch-deutscher und internationaler Forschungsprojekte. Sie hat an Universitäten in Kroatien und im Ausland gelehrt, an zahlreichen internationalen Konferenzen teilgenommen, Dutzende von Doktorarbeiten betreut und mehrere Bücher und wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht. Sie ist Preisträgerin des Staatspreises für Wissenschaft und weiterer fachlicher Auszeichnungen sowie Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler wissenschaftlicher Gremien und Redaktionsbeiräte.
Die Ausstellung kann bis zum 21. Mai besucht werden.