Slowenien führt aufgrund der Migrationssituation ab Mitternacht vorübergehende innere Grenzkontrollen an den Grenzen zu Kroatien und Ungarn ein. Italien hat zuvor bestätigt, dass es Kontrollen an den Grenzen zu Slowenien einführen wird, und immer mehr EU-Mitgliedstaaten führen Kontrollen an ihren Grenzen durch.
Der slowenische Wirtschaftsminister Matjaž Han kommentierte die Situation:
"Alle Länder ergreifen ähnliche Maßnahmen, aber dies ist schlecht für Europa. Wir alle wollten offene Grenzen, aber die Situation ist viel ernster, als wir uns vorstellen können."
Der kroatische Ministerpräsident Andrej Plenković erklärte:
"Dies hat nichts mit Kroatien zu tun, es gibt hier kein besonderes Problem. Diese Maßnahme erfolgt vor dem Hintergrund einer veränderten Sicherheitslage und der Bedrohung durch Terrorismus."
Der kroatische Innenminister Davor Božinović äußerte sich ebenfalls zur Situation:
"Ich erwarte keine strikten Kontrollen, und dies sollte sich insbesondere nicht negativ auf die Bevölkerung an der Grenze auswirken."