Das katholische Jubiläumsjahr 2025 hat über 33 Millionen Pilger nach Rom geführt, teilte der Vatikan am Montag mit. Am letzten Tag des Jubiläums passierten die letzten Gläubigen die Heiligen Pforten des Petersdoms.
12:39 / 06.01.2026.
Autor: Antunela Rajič
Autor:
Antunela Rajič
Veröffentlicht:
06. Januar 2026, 12:39
Das katholische Jubiläumsjahr 2025 hat über 33 Millionen Pilger nach Rom geführt, teilte der Vatikan am Montag mit. Am letzten Tag des Jubiläums passierten die letzten Gläubigen die Heiligen Pforten des Petersdoms.
Papst Leo XIV. wird die geschmückten Bronzetüren am Dienstag feierlich schliessen. Genau ein Jahr zuvor hatte sie sein Vorgänger Papst Franziskus geöffnet. Franziskus starb im April und das Jubiläum 2025 bleibt damit auch als seltenes Heiliges Jahr mit zwei Päpsten in Erinnerung. Zuletzt war ein Papst während eines Jubiläumsjahres im Jahr 1700 gestorben.
Nach Angaben des Vatikans kamen Pilger aus 185 Ländern nach Rom. Insgesamt fanden 35 grosse kirchliche Anlässe statt. Dazu gehörten ein Festival für junge Katholikinnen und Katholiken sowie die Heiligsprechung des ersten Heiligen aus der Generation der Millennials. Erzbischof Rino Fisichella sprach von einem Zeichen dafür, dass die Kirche auch heute lebendig und offen sei.
Trotz starken Regens nutzten am letzten Tag Tausende die Möglichkeit, durch die Heilige Pforte zu gehen. Viele hielten kurz inne, bekreuzigten sich und empfingen nach der Beichte den vollständigen Ablass.
Das Jubiläum findet alle 25 Jahre statt und gilt als besondere Zeit der Besinnung und Erneuerung für die rund 1,4 Milliarden Katholiken weltweit.
Rund 60 Prozent der Pilger kamen aus Europa, 16 Prozent aus Nordamerika. Nach der Wahl von Papst Leo XIV., dem ersten Papst aus den USA, im Mai nahmen die Besucherzahlen weiter zu. Viele Teile Roms wurden im Vorfeld des Jubiläums renoviert.
Trotz Befürchtungen wegen Massentourismus und Problemen im öffentlichen Verkehr zeigte sich Roms Stadtpräsident Roberto Gualtieri zufrieden. Die Stadt habe das Jubiläum gut bewältigt. Die wichtigste Wirkung sei neues Vertrauen in die Fähigkeit Roms, sich weiterzuentwickeln und zu erneuern.
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