Die Stimme Kroatiens

18:39 / 11.03.2025.

Autor: Antunela Rajič

Ivica Kostelić nach dramatischer Rettung wohlauf

Ivica Kostelić
Ivica Kostelić
Foto: Nel Pavletic / PIXSELL

Der frühere kroatische Skifahrer Ivica Kostelić und sein französischer Begleiter Mathieu Maynadier wurden am Montagabend von der montenegrinischen Marine aus dem Meer gerettet. Die beiden Männer trieben nach einem Kajakunfall vor der Mündung des Flusses Bojana in der Nähe von Ulcinj auf offener See.


Die Rettungsaktion dauerte über fünf Stunden und erforderte den Einsatz von Schnellbooten der Marine sowie Hubschrauberunterstützung aus der Luft. Trotz der schwierigen Bedingungen – mit Wellen von bis zu vier Metern und Windböen von 40 Knoten – konnte die Marine beide Männer sicher bergen.


Nach ersten Untersuchungen im Krankenhaus von Bar wurden Kostelić und Maynadier am Dienstag entlassen. Laut dem kroatischen Botschafter in Montenegro, Veselko Grubišić, befinden sich beide in guter Verfassung:

"Ivica Kostelić war fast drei Stunden im Wasser und hielt sich an dem Kajak seines französischen Freundes fest. Glücklicherweise trugen beide einen Schutzanzug, was ihnen half, grössere Unterkühlungen zu vermeiden. Sie sind wohlauf und jetzt in einem Hotel untergebracht."


Am Dienstagmorgen besuchte Montenegros Premierminister Milojko Spajić Kostelić im Krankenhaus. Der Ex-Skirennläufer zeigte tiefe Dankbarkeit für die schnelle und mutige Rettungsaktion.

"Ich nehme nur schöne Erinnerungen aus Montenegro mit – vor allem dank der tapferen Rettung aus dem stürmischen Meer nahe der Ada Bojana."


Premierminister Spajić betonte ebenfalls seine Erleichterung über den positiven Ausgang:

"Wir sind sehr glücklich, dass die Rettungsaktion erfolgreich verlaufen ist. Sie sind hier in Montenegro immer willkommen."


Das kroatische Aussenministerium bedankte sich offiziell bei den montenegrinischen und albanischen Behörden sowie bei den beteiligten Rettungskräften für ihren schnellen Einsatz. Auch Kroatiens Premierminister Andrej Plenković stand in direktem Kontakt mit seinen Amtskollegen in Albanien und Montenegro, um die koordinierte Rettungsaktion zu unterstützen.


Kostelić wird nach einer kurzen Erholung in Montenegro bald nach Kroatien zurückkehren.

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