Die Stimme Kroatiens

23:56 / 28.02.2026.

Autor: Tonči Petrić

Zehn kroatische Staatsbürger im Iran, Botschaft bereits zuvor evakuiert

Angriff auf Iran
Smoke in Iran after US and Israeli attacks
Foto: HTV / HRT

Heute Morgen haben die USA und Israel in einer gemeinsamen Militäroperation den Iran angegriffen. Der Iran reagierte mit Angriffen auf Israel sowie auf amerikanische Militärstützpunkte in den Ländern des Persischen Golfs. Explosionen erschütterten Dubai und Abu Dhabi, wo eine Person ums Leben kam. Auch in Israel gab es Verletzte.

Nach Angaben von Außenminister Gordan Grlić Radman halten sich derzeit etwa zehn kroatische Staatsbürger im Iran auf, die bislang keine konsularische Hilfe beantragt haben.


„Von Beginn an haben wir kroatische Bürger dringend aufgefordert, nicht in Krisengebiete zu reisen. Wir haben praktisch die gesamte Botschaft und auch die Botschafterin evakuiert. Derzeit befindet sich nur noch ein Mitarbeiter vor Ort, der die administrativen und logistischen Abläufe absichert. Wir stehen mit ihm in Kontakt, auch wenn alles schwierig ist. Im vergangenen Sommer waren es etwa 20 Staatsbürger, jetzt sind es deutlich weniger. Bisher hat niemand konsularische Unterstützung angefordert. Drei Fußballspieler sind dort, insgesamt befinden sich nach unseren Informationen rund zehn kroatische Staatsangehörige im Iran“, erklärte der Außenminister.


Die kroatische Botschafterin in Israel, Vesela Mrđen Korač, schilderte exklusiv für das kroatische Fernsehen aus Tel Aviv die Lage vor Ort:


„Heute Morgen um 8:00 Uhr, genauer gesagt um 8:13 Uhr, heulten in ganz Israel die Sirenen. Alle Flüge wurden gestrichen, der Flughafen ist geschlossen und bleibt es auch. Dieser Konflikt wird definitiv einige Tage andauern. Von den Landgrenzen ist nur die Richtung Ägypten offen. Derzeit ist es jedoch nicht möglich, durch Israel zur ägyptischen Grenze zu gelangen. Kroatische Staatsbürger, die hier festsitzen, müssen im Moment bleiben und Schutzräume aufsuchen, bis sich eine sicherere Ausreisemöglichkeit ergibt“, sagte Botschafterin Mrđen Korač.


Quelle: HRT

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