Die Stimme Kroatiens

16:22 / 13.06.2026.

Autor: Natali Tabak Gregorić

Ministerin Vučković stellte die Ergebnisse des ersten Förderaufrufs für Klimaprojekte in BiH vor

Marija Vučković
Marija Vučković
Foto: A sada Vlada / Hrvatski radio

Die Ministerin für Umweltschutz und grüne Transformation, Marija Vučković, nahm in Kreševo am 32. Koordinierungstreffen der HDZ-BiH-Funktionäre teil und stellte die Ergebnisse des ersten Förderaufrufs zur Finanzierung von Projekten zur Klimaschutz- und Anpassung an den Klimawandel vor.

Bei einem Treffen von Funktionsträgern der Exekutive auf lokaler und regionaler Ebene betonte Vučković, dass im Rahmen des ersten Aufrufs 16 Projekte mit einem Gesamtwert von 4,5 Millionen Euro vereinbart wurden, davon mehr als vier Millionen Euro als nicht rückzahlbare Mittel.



Die Projekte umfassen Maßnahmen zur Energieeffizienz, die Installation erneuerbarer Energiequellen, die Modernisierung der öffentlichen Beleuchtung, die Beschaffung von Elektrofahrzeugen und die Erstellung von Klimaschutzplänen.



Vučković kündigte auch einen zweiten Aufruf im Wert von sechs Millionen Euro an, der auf die Entwicklung grüner Infrastruktur, die Anpassung städtischer Räume an den Klimawandel, die Begrünung öffentlicher Bereiche, Aufforstung, Hitzeschutzsysteme und nachhaltige Mobilität abzielt.



Kroatien und Bosnien und Herzegowina gehören zu den klimatisch am stärksten gefährdeten Regionen Europas, und immer häufigere Hitzewellen, Dürren und extreme Wetterereignisse erfordern ein gemeinsames Handeln zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit der lokalen Gemeinschaften und zum Schutz der Bevölkerung, betonte die Ministerin.



Die Zusammenarbeit der Republik Kroatien und Bosnien und Herzegowina im Bereich Umweltschutz und grüner Übergang basiert auf dem Abkommen von 2016 und umfasst Klima­politik, Wasser- und Naturschutz, Abfallwirtschaft sowie europäische Integrationsprozesse.



Bei dem Treffen wurde auch hervorgehoben, dass die kroatische Regierung von 2016 bis 2026 fast zwei Millionen Euro in Projekte in der Region Kreševo investiert hat, über Programme zur Entwicklung von Infrastruktur, Bildung, sozialen Dienstleistungen und nachhaltiger Entwicklung. Die Projekte sind Teil einer breiteren und koordinierten Unterstützung der kroatischen Regierung für Kroaten in Bosnien und Herzegowina, heißt es in der Mitteilung.



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