Illustration (Foto: HRT) Illustration (Foto: HRT)

Die Vertreter der Initiative #spasime treffen sich mit dem kroatischen Premierminister Andrej Plenković und wiederholten ihre Forderungen. 

In erster Linie fordern sie, dass häusliche Gewalt nicht als Vergehen, sondern als Straftat behandelt wird. Sie suchen auch, dass die Gerichte die Würde des Opfers schützen, wenn Gewalt in der Familie auftritt. Die Initiative möchte, dass Kroatien keine Toleranz für Gewalt zeigt, besseren Rechtsrahmen schafft und die Öffentlichkeit sensibilisiert. Sie fordern Vertreter der Behörden und Institutionen auf, sich ernsthafter mit dem Problem der häuslichen Gewalt zu befassen und schrittweise den Rechtsrahmen zu regulieren.

Neben den sechs Vertreter der #spasime-Initiative nahmen Premier Plenković, Ministerin für Demografie, Familie, Jugend und Sozialpolitik Nada Murganić, Ministerin für Wissenschaft und Bildung Blaženka Divjak und der Justizminister Dražen Bošnjaković an dem Treffen teil.

Die kroatische Präsidentin Kolinda Grabar-Kitarović antwortete heute auf die Kritik, warum sie am Protest am Samstag nicht teilgenommen hatte und sagte, dass sie den zuvor geplanten Verpflichtungen nachkommen müsste.