Illustration, (Foto: HRT) Illustration, (Foto: HRT)

In der kroatischen Hauptstadt wurde heute mit einer Gedenveranstaltung in der Lisinski-Konzerthalle der Tag des Sieges über den Faschismus begangen.

Der Verband der antifaschistischen Kämpfer Kroatiens gedachte auch des Befreiungstages der Stadt Zagreb.

Vor genau 74 Jahren marschierten die Partizanen in Zagreb ein.

Justizminister Dražen Bošnjaković betonte in einer Ansprache, dass Antifaschismus ein wahrer Lichtblick in der kroatischen Geschichte sei und die Kroaten darauf Stolz sein können.

Anlässlich des Europatages und des Tages des Sieges über den Faschismus gab auch die kroatische Präsidentin Kolinda Grabar Kitarović eine Erklärung über soziale Medien ab und erinnerte an den Beitrag Kroatiens zur Bekämpfung des Faschismus.

 "Der Bundesstaat Kroatien, gegründet durch die Entscheidung von ZAVNOH wurde zur Grundlage des Kampfes für die Unabhängigkeit Kroatiens. Gemeinsam mit dem ersten kroatischen Präsidenten Franjo Tuđman haben auch zahlreiche Antifaschisten zur Errichtung dieses Staates beigetragen.
Heute ist auch der Europatag. An diesem Tag erinnern wir uns an die Verabschiedung der Schumann-Erklärung 1950, die, obwohl unter den Umständen eines geteilten Europas, den Grundstein für die künftige Europäische Union legte. Mit dem Beitritt Kroatiens zur Europäischen Union wurde die jahrhundertelange Hingabe des kroatischen Volkes an Europa und seine geistigen und zivilisatorischen Werte bestätigt," schrieb die Präsidentin.