Die Stimme Kroatiens

18:50 / 19.08.2026.

Autor: Tonči Petrić

Feuerwehrvereinigung warnt vor hoher Waldbrandgefahr

Waldbrände in Omiš
Požar u Omišu
Foto: Josko Ponos / Cropix

Die Kroatische Feuerwehrvereinigung (HVZ) warnte, dass die Waldbrandgefahr in Teilen Kroatiens weiterhin hoch ist. Zwar sorgte Regen in einigen Gebieten am Montag vorübergehend für Entspannung, doch die Brandgefahr bleibt bestehen.

Nach Angaben des Kroatischen Wetterdienstes (DHMZ) besteht rund um Dubrovnik, Pula, Karlovac, Slavonski Brod und Osijek eine hohe Waldbrandgefahr. Im übrigen Istrien, in der gesamten Kvarner-Region sowie in weiten Teilen Dalmatiens sei die Gefahr sogar sehr hoch, teilte die HVZ mit.


Die Feuerwehrvereinigung ruft Einwohner und Touristen zu besonderer Vorsicht auf und appelliert an alle, durch verantwortungsbewusstes Verhalten zur Verhinderung von Bränden beizutragen.


Die Bevölkerung wird aufgefordert, keine Zigarettenstummel oder Glas in der Natur wegzuwerfen. Zudem wird daran erinnert, dass das Entzünden von Feuer im Freien verboten ist. Bei der Nutzung von Grills im privaten Bereich sollte auf das Grillen bei starkem Wind verzichtet und anschließend darauf geachtet werden, dass sämtliche Glut vollständig gelöscht ist.


Die HVZ warnt außerdem davor, Pyrotechnik wie Feuerwerk oder Signalraketen zu verwenden.


Bricht in einem Wohnwagen oder auf einem Boot ein Feuer aus, können sich die Flammen sehr schnell ausbreiten. Ist der Brand nicht bereits im Anfangsstadium sicher zu löschen, sollten die Betroffenen den Ort sofort verlassen.


Die Bevölkerung wird zudem aufgefordert, die Feuerwehr bei ihren Einsätzen nicht zu behindern und sich Bränden nicht zu nähern, um diese zu beobachten, zu fotografieren oder zu filmen.


Besonders warnt die HVZ vor dem Einsatz von Drohnen in der Nähe von Bränden. Drohnen können Löschflugzeuge gefährden. Wird eine Drohne im Einsatzgebiet gesichtet, müssen die Flugbesatzungen ihre Löscharbeiten sofort unterbrechen. Dies kann die Bekämpfung und Eindämmung von Waldbräden erheblich erschweren und Menschenleben gefährden.


Die Bewohner werden außerdem aufgefordert, ihre Grundstücke und deren Umgebung von trockenem Bewuchs und anderem brennbaren Material freizuhalten. Dadurch lässt sich das Risiko verringern, dass sich Feuer auf nahe gelegene Gebäude ausbreiten.


Wer einen Brand entdeckt, sollte unverzüglich die Feuerwehr unter der Notrufnummer 193 verständigen.

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