Die katholischen Gläubigen begehen heute das Fest der Taufe des Herrn, das an die Taufe Jesu Christi im Fluss Jordan durch Johannes den Täufer erinnert. Mit diesem Hochfest endet gemäss kirchlicher Tradition offiziell die Weihnachtszeit in der katholischen Kirche.
In Anlehnung an eine Tradition, die Papst Johannes Paul II. im Jahr 1981 begründet hatte, taufte Papst Leo XIV. in der Sixtinischen Kapelle zwanzig Kinder von Mitarbeitenden des Vatikans.
Auch in ganz Kroatien fanden Gottesdienste statt, in denen Gläubige der Taufe Jesu gedachten. Dabei stand die Bedeutung der Taufe als Eintritt in die kirchliche Gemeinschaft im Mittelpunkt.
Der Priester Josip Đurin betonte in seiner Predigt die persönliche Verantwortung jedes Einzelnen:
„Durch das Sakrament werden wir Teil der Kirche. Oft wird gesagt, die Kirche ist so oder so. Doch die entscheidende Frage ist: Ich bin Teil dieser Kirche – ich bin Kirche. Wie zeige ich durch mein Leben das Bild der Kirche?“
Das Fest der Taufe des Herrn bildet damit nicht nur den liturgischen Abschluss der Weihnachtszeit, sondern erinnert auch an die zentrale Rolle der Taufe im christlichen Glauben.