Das höhere Rating stärkt das Vertrauen der Investoren, doch für nachhaltiges Wachstum seien weitere Strukturreformen und eine stabile Fiskalpolitik notwendig.
16:57 / 16.03.2026.
Autor: Martina Perković

Autor:
Martina Perković
Veröffentlicht:
16. März 2026, 16:57
Das höhere Rating stärkt das Vertrauen der Investoren, doch für nachhaltiges Wachstum seien weitere Strukturreformen und eine stabile Fiskalpolitik notwendig.
Das jüngste Upgrade der Kreditwürdigkeit Kroatiens durch die Ratingagentur Standard & Poor’s ist nach Einschätzung des Gouverneurs der Kroatischen Nationalbank (HNB), Boris Vujčić, eine klare Anerkennung der makroökonomischen Wirtschaftspolitik des Landes. Gleichzeitig betonte er jedoch, dass Kroatien weiterhin strukturelle Reformen vorantreiben müsse, um langfristiges Wachstum zu sichern.
„Die erneute Anhebung des Ratings für Kroatien ist sehr positiv, weil sie das Vertrauen der Investoren weiter stärkt. Wir gehören nun tatsächlich zur Gruppe der Länder mit dem höchsten Rating. Das ist in erster Linie eine Anerkennung einer guten makroökonomischen Politik sowie der positiven Prognosen für die Fortsetzung des Wirtschaftswachstums in Kroatien auch in diesem Jahr“, erklärte Vujčić nach einer Schülerdebatte in der Kroatischen Nationalbank.
Die Veranstaltung fand auch in diesem Jahr im Rahmen der internationalen Aktionswoche zum Welt- und Europatag des Geldes statt.
Der Gouverneur betonte jedoch, dass Kroatien den eingeschlagenen Reformkurs fortsetzen müsse, insbesondere im Bereich der Strukturreformen, um die langfristigen Wachstumsperspektiven der Wirtschaft weiter zu stärken.
„Was die strukturellen Fragen betrifft, gibt es eine ganze Reihe von Reformen, über die wir seit Jahren sprechen. Einige sind teilweise umgesetzt worden, andere stehen noch aus“, sagte Vujčić.
Gleichzeitig verwies er darauf, dass auch die Ratingagenturen bestätigen würden, dass sich Kroatien wirtschaftspolitisch auf einem guten Weg befinde.
Neben strukturellen Reformen müsse das Land auch weiterhin auf eine stabile Fiskalpolitik achten. „Die fiskalische Situation muss unter Kontrolle gehalten werden“, betonte der Gouverneur – ein Punkt, der ebenfalls regelmäßig von den Ratingagenturen hervorgehoben werde.
Zur Erinnerung: Die internationale Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) hatte am Freitagabend in ihrem neuesten Bericht den langfristigen Investitionskreditrating Kroatiens von A- auf A angehoben und gleichzeitig einen stabilen Ausblick bestätigt. Dieses Upgrade gilt als weiteres Signal für das gestärkte Vertrauen internationaler Investoren in die wirtschaftliche Entwicklung des Landes.
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