Die Stimme Kroatiens

23:35 / 07.07.2026.

Autor: Tonči Petrić

Plenković empfängt Physik-Nobelpreisträger John M. Martinis

John Martinis und Andrej Plenković
John Martinis i Andrej Plenković
Foto: Izvor: / Screenshot platforme X Andreja Plenkovića

Ministerpräsident Andrej Plenković hat am Dienstag den US-amerikanischen Physiker kroatischer Herkunft und Physik-Nobelpreisträger 2025, John M. Martinis, empfangen. Dabei würdigte er dessen herausragende wissenschaftliche Leistungen und seine Bereitschaft, Kroatien mit seiner Expertise zu unterstützen.

Auf der Plattform X gratulierte Plenković dem renommierten Wissenschaftler und bezeichnete ihn als einen der weltweit führenden Experten auf dem Gebiet des Quantencomputings.


„Wir freuen uns sehr, Professor John Martinis, den US-amerikanischen Physiker kroatischer Herkunft und Nobelpreisträger für Physik des vergangenen Jahres, begrüßen zu dürfen. Seine außergewöhnlichen wissenschaftlichen Leistungen im Bereich des Quantencomputings verdienen höchste Anerkennung. Zugleich schätzen wir seine Bereitschaft, Kroatien mit seinem Wissen und seiner Erfahrung zur Seite zu stehen“, schrieb der Ministerpräsident.


Plenković hob zudem hervor, dass Martinis seine kroatischen Wurzeln stets betone. „Darauf sind wir besonders stolz“, erklärte er und wünschte seinem Gast einen angenehmen Aufenthalt in Kroatien.


Martinis hält sich auf Einladung kroatischer Institutionen im Land auf. Bereits am Montag sprach er bei Vorträgen an der Zagreb School of Economics and Management sowie am Ruđer-Bošković-Institut in Zagreb. Außerdem besuchte er das Ministerium für auswärtige und europäische Angelegenheiten.


Den Nobelpreis für Physik 2025 erhielt Martinis gemeinsam mit John Clarke und Michel Devoret. Ausgezeichnet wurden die drei Wissenschaftler für ihre experimentellen Arbeiten, mit denen sie nachwiesen, dass sich die Prinzipien der Quantenmechanik auf elektrische Schaltkreise anwenden lassen – ein entscheidender Durchbruch auf dem Weg zur Entwicklung leistungsfähiger Quantencomputer.


Im weiteren Verlauf seines Aufenthalts wird Martinis voraussichtlich auch Komiža besuchen, den Geburtsort seines Vaters.

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