Die Stimme Kroatiens

08:58 / 19.11.2018.

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Vladimir Crnković stellt sein Buch "Meine Leute" vor

Das Buch "Meine Leute" (Foto: HRT)
Das Buch "Meine Leute" (Foto: HRT)
Foto: - / HRT

Im kroatischen Museum für naive Kunst wurde das Buch mit dem Titel "Meine Leute" des Kritikers und Kunsthistorikers Vladimir Crnković vorgestellt. Es ist ein Bericht über einige, der wichtigsten Protagonisten der naiven Kunst in Kroatien und ein vielschichtiges , intimes und detailliertes Autoporträts des Autors, der zur Anerkennung der naiven kroatischen Kunst als Spitzenkunst beiträgt.

Das Buch enthält 28 Texte über einige der prominentesten Künstler der kroatischen naiven und außergewöhnliche Autoren der modernen kroatischen Kunst. Sechs Texte befassen sich mit Bewertungen von Kunstwerken, die das kroatische Museum für naive Kunst in den letzten zehn Jahren gekauft hat. Außerdem findet man in dem Buch Aufzeichnungen über eine Reihe von Kunstkritikern, Kunsthistorikern, Galeristen und Museumsmitarbeitern, die für die Förderung, Interpretation und Präsentation unserer naiven Kunst viel getan haben. 

Der Autor sagt, dass das Buch in den letzten 25 Jahren geschrieben wurde und das die Texte im Buch über einige beste naive Künstler in Kroatien geschrieben worden sind. In erster Linie über Maler wie Ivan Lacković, Ivan Rabuzin, Ivan Generalić, Ivan Večenaj, Mijo Kovačić, Martin Mehkek und Franjo Vujčec, aber auch über drei herausragenden Autoren der modernen kroatischen Kunst: Vanja Radauš, Marijan Detoni und Željko Senečić. Ebenso findet man Texte zu einigen Kunstwerken, die das Museum für naive Kunst gekauft hat. Schließlich schreib der Autor über seine Freunde, Bekannte, Mitarbeiter, Kollegen, Kunsthistoriker, Kunstkritiker, Galeristen, Übersetzer. Wie zum Beispiel Josip Depola, Jura Baldjan, Charlotti Zander, ein unvergessliche deutsche Galeristin und Besitzerin des größten Museums für naive Kunst und Brut Kunst der Welt und Nada Vrkljan Križić.

Der Titel des Buches zeigt, dass es um einige persönliche Erinnerungen des Autors handelt.

"Absolut, das sind Menschen, mit denen ich in meinem Leben gearbeitet habe, mit einigen mehr mit anderen weniger intensiv, es handelt sich um 30 oder 40 gute Künstlern. Nicht nur aus Kroatien, sondern auch aus unserem ehemaligen Staat, mit denen ich intensive Kontakte pflegte. Daher heißt das Buch "meine Leute". Auch meine intimen Gedanken sind dabei, was ich von diesen Leuten dachte, warum ich mich mit ihnen befasst habe, wie ich sie beurteile, wie ich ihr Beitrag bewerte. Insbesondere meine Kollegen, die Kunsthistorikern wie Depolo, Baldani, Nada Vrkljan Križić, Charlotte Zander, Vladimir Goss und die Übersetzer Eduard Yuill und Edo Dermit, mit denen ich zusammenarbeitete. Das waren wirklich meine Leute," sagt der Autor.

In gewisser Hinsicht ist die Arbeit mit der Naive immer in einer Offenlegung. Crnković sagt, dass er sein ganzes Leben versucht hat die naive Kunst zu interpretiert und das alle Bücher über die naive Kunst zweisprachig sein sollten, sowohl in kroatischer als auch in englischer Sprache, damit diese in die weite Welt gehen können.

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