Die Stimme Kroatiens

17:04 / 04.06.2026.

Autor: Tonči Petrić

Starker Reiseverkehr auf kroatischen Straßen

Starker Verkehr an der Mautstelle Lučko in Richtung Küste
Traffic at the Lučko toll booths in the direction of the coast
Foto: Igor Soban / PIXSELL

Auf den wichtigsten Verkehrsachsen Kroatiens sowie an mehreren Grenzübergängen hat das Verkehrsaufkommen deutlich zugenommen. Zwischen der Mautstation Lučko bei Zagreb und dem Autobahnknoten Bosiljevo 2 in Richtung Küste kommt es zu stockendem Verkehr, Staus und zeitweisen Verzögerungen.

Nach Angaben der Hrvatske autoceste (HAC) passierten zwischen Mitternacht und 11 Uhr mehr als 21.500 Fahrzeuge die Mautstation Lučko in Richtung Süden, während rund 1.800 Fahrzeuge die Strecke in Gegenrichtung nutzten. Besonders stark belastet sind die Abschnitte zwischen Zagreb, Karlovac und Bosiljevo sowie die alte Staatsstraße im Bereich von Slunj.


Ein Verkehrsunfall auf der Zagreber Umgehungsstraße führte zusätzlich zu erheblichen Behinderungen. Mehrere Rettungswagen waren auf dem Weg zur Unfallstelle auf der Autobahn zu sehen.


Die Autobahngesellschaft appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, ihre Fahrweise den aktuellen Straßenverhältnissen anzupassen und besonders vorsichtig zu fahren, damit alle Reisenden sicher ihr Ziel erreichen.


Auch an den Grenzübergängen kommt es zu erheblichen Wartezeiten. Besonders betroffen sind die Grenzübergänge Bajakovo und Tovarnik, wo sich vor allem Lastwagen kilometerlang stauen. Grund dafür ist ein neues Zollabfertigungssystem, das zu mehrstündigen Verzögerungen führt.


Mit einer Entspannung der Lage wird vorerst nicht gerechnet. Der kroatische Autoklub HAK empfiehlt Reisenden, die aktuelle Verkehrslage regelmäßig zu verfolgen, um sich über Staus, Verzögerungen und alternative Routen zu informieren.


„Wir sind gerade erst losgefahren, deshalb sind wir noch geduldig“, sagte eine Reisende im Stau. Sie hoffe, dass sich die Verkehrslage hinter Karlovac verbessere.


Ein Autofahrer auf dem Weg nach Zadar berichtete, dass die Fahrt derzeit etwa doppelt so lange dauere wie gewöhnlich.


„Bis Bosiljevo gibt es eine lange Schlange. Danach sollte es besser werden, aber vieles hängt auch vom Verhalten der Fahrer ab“, sagte er.


Quelle: HRT

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