Etwa dreißig Teilnehmer aus Kolumbien, Chile, Argentinien, Kuba, Peru, Indien und Venezuela besuchten in diesem Jahr einen Kroatischkurs, der für Einwanderer und ausländische Arbeitskräfte von der Caritas der Erzdiözese Zagreb in Zusammenarbeit mit dem Jesuitischen Flüchtlingsdienst (JRS) organisiert wurde.
Der Kurs dauerte drei Monate.
Das Erzbistum Zagreb veröffentlichte auf seiner Website, dass den Kurs nun im zweiten Jahr in Folge Frau Tomislava leitete, die mit den Fortschritten der Teilnehmer sehr zufrieden ist.
„In den vergangenen drei Monaten haben sie die sprachlichen Grundlagen gelernt, die sowohl für die private als auch für die geschäftliche Kommunikation notwendig sind. Wir hatten zweimal pro Woche jeweils zwei Stunden Unterricht und arbeiteten neben dem Sprechen auch viel am Hören und Schreiben“, betonte sie.
Der Kroatischkurs ist eine wichtige Form der Unterstützung, die die Caritas Migranten und ausländischen Arbeitskräften bei der Integration in die kroatische Gesellschaft bietet; zusammen mit finanzieller Hilfe bei der Zahlung von Miete und Nebenkosten sowie Beratung.
Das Erzbistum Zagreb veröffentlichte eine Erklärung von Tonya Toumeha, Kulturvermittler für die arabische Sprache und Koordinator der Freiwilligen bei JRS Kroatien, über wen und wie JRS allen hilft.
„Wir arbeiten mit allen Kategorien von Migranten, z. B. Asylbewerbern und Asylsuchenden, ausländischen Arbeitskräften, Personen mit vorübergehendem Schutz. Wir arbeiten an ihrer Integration und helfen allen Migranten durch Kroatischkurse und das Kennenlernen der kroatischen Kultur. Jedes Jahr organisieren wir auch zwei eintägige Ausflüge, die Teil der Integrationsprogramme sind, damit die Menschen Kroatien besser kennenlernen.“