Die Stimme Kroatiens

17:24 / 04.03.2026.

Autor: Antunela Rajič

Benzin in Kroatien leicht teurer

Illustration Foto: Dusko Jaramaz / Pixsell
Illustration Foto: Dusko Jaramaz / Pixsell
Foto: Dusko Jarama / Pixsell

An den Tankstellen in Kroatien haben sich die Treibstoffpreise am Mittwoch nur geringfügig verändert. Während der Preis für Eurosuper 95 leicht gestiegen ist, bleiben die Dieselpreise weitgehend unverändert.


Laut dem Portal nafta.hr liegt der Preis für einen Liter Eurosuper 95 derzeit zwischen 1,43 Euro bei Lukoil und 1,47 Euro bei Tifon. Andere Anbieter haben ihre Preise um ein bis zwei Cent angehoben. So kostet der Liter dieses Benzins bei Ina und Petrol aktuell 1,46 Euro.


Beim Eurosuper 100 blieb das Preisniveau stabil. Die Preise bewegen sich je nach Anbieter zwischen 1,85 und 1,91 Euro pro Liter. Bei Ina kostet Eurosuper 100 Class Plus Premium beispielsweise 1,88 Euro, bei Petrol einen Cent mehr. Tifon bietet den Kraftstoff für 1,90 Euro an. Der Unterschied zwischen dem günstigsten und dem teuersten Anbieter ist damit etwas grösser als noch in der vergangenen Woche.


Die Preise für Eurodiesel bleiben dagegen weitgehend konstant. Die meisten Anbieter verlangen weiterhin 1,48 Euro pro Liter, was dem Niveau der letzten Wochen entspricht.


Auch Autogas (LPG) bleibt weiterhin unter der Marke von einem Euro pro Liter. Am günstigsten ist es derzeit bei Coral Croatia (Shell LPG Autoplin) mit 0,89 Euro pro Liter. Es folgen Lukoil Croatia und Tifon mit 0,91 Euro, während Adria Oil 0,92 Euro verlangt. Bei Ina und Petrol kostet Autogas jeweils 0,93 Euro pro Liter.


Die Entwicklungen auf den Energiemärkten stehen derzeit unter starkem Einfluss der militärischen Spannungen im Iran und im Nahen Osten.


Der kroatische Ministerpräsident Andrej Plenković erklärte am Dienstag, die Regierung sei bereit, bei einer weiteren Eskalation der Krise die Preise für Energie und Treibstoffe zu begrenzen.


Die Regierung habe bereits in der Vergangenheit in den Treibstoffmarkt eingegriffen, betonte Plenković. Sollte es notwendig sein, sei man bereit, erneut Preisobergrenzen einzuführen, um Bürgerinnen und Bürger sowie die Wirtschaft zu schützen.

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