Die Stimme Kroatiens

13:48 / 05.08.2023.

Autor: Antunela Rajič

Oluja, die Schlacht aller Schlachten

Übergabe des 21. Krajiški-Korps an General Stipetić
Übergabe des 21. Krajiški-Korps an General Stipetić
Foto: HRT / HTV

Oluja war eine blitzschnelle und sorgfältig vorbereitete Operation, die zum endgültigen Zusammenbruch des serbischen Aufstands führte.


Innerhalb weniger Tage wurden über 10.000 Quadratkilometer in Norddalmatien, Lika, Banovina und Kordun befreit. Etwa 200.000 Verteidiger waren an der Operation beteiligt. Während der Aktion kamen 242 Verteidiger ums Leben, zwei werden vermisst und 1.100 wurden verletzt.


Die kroatische Armee griff aus mehreren Richtungen entlang der 630 Kilometer langen Front an. Auf den meisten Hauptangriffsrichtungen brachen die serbischen Verteidigungslinien schnell zusammen, sodass bereits am zweiten Tag der Operation die Einheit "Puma-Pumas" aus Varaždin und die "Pauci-Spinnen" aus Dalmatien siegreich in Knin einmarschierten. Die Streitkräfte setzten ihre Angriffe fort, und auch die Staatsführung erreichte die königliche Stadt.


Die kroatischen Streitkräfte und die Polizei erzielten auf allen Fronten Siege. Die Städte Obrovac und Gračac wurden befreit, ebenso wie Slunj. Der heftigste Widerstand der serbischen Aufständischen fand in Petrinja statt, aber gegen die "Gromovi-Donner" hatten sie keine Chance. Die "Tigrovi" drangen schnell bis zur Grenze mit Bosnien und Herzegowina vor und retteten so das eingeschlossene Bihać vor einer Tragödie wie in Srebrenica.


Ein Stück weiter nördlich ergab sich die gesamte 21. Armee des sogenannten "Krajina". Der serbische Kommandant Čedo Bulat gratulierte General Petar Stipetić zum Sieg und übergab die Waffen.


Mit diesem Akt endete die Operation Oluja offiziell. An der prachtvollen Operation waren 200.000 Verteidiger beteiligt, von denen 240 ihr Leben für die Freiheit gaben. 


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