In einem Kommentar zur Beschäftigungslage und zu weiteren wichtigen Wirtschaftsindikatoren in Kroatien hob am Dienstag Andrej Plenković mehrere positive Trends in der Wirtschaft hervor. Er ging auch auf Preisentwicklungen sowie die Situation im Tourismussektor ein.
Nach einer Sitzung des HDZ-Parteipräsidiums erklärte Parteivorsitzender und Premierminister Andrej Plenković, dass die Beschäftigungsdaten und zahlreiche andere Wirtschaftsindikatoren positiv seien: „Kroatien verzeichnet eine historisch niedrige Arbeitslosenquote von unter vier Prozent. Als wir begonnen haben, lag das Verhältnis bei etwa sechs Beschäftigten zu einem Arbeitslosen, heute sind es ungefähr 25 Beschäftigte auf einen Arbeitslosen.“
Plenković fügte hinzu, dass das Defizit und die Staatsverschuldung gesenkt wurden, und betonte den wirtschaftlichen Fortschritt: „Das Defizit liegt bei etwa drei Prozent, die Staatsverschuldung bei 56,3 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Wir verfügen über ein Investment-Grade-Rating, sind Mitglieder des Schengen-Raums und der Eurozone und werden bald auch der OECD beitreten.“
Auf die hohe Inflation angesprochen, erklärte Plenković, dass die Regierung die Preise in einer Marktwirtschaft nicht direkt festlegen könne: „Wir können die Preisbildung in einer Marktwirtschaft nicht anordnen, aber wir können an die Verantwortung aller Marktteilnehmer appellieren.“
Quelle: HRT