Die Zusammenarbeit zwischen der BMW Group und dem kroatischen Unternehmen Rimac Technology bringt frischen Schwung in die Entwicklung von Elektroautos. Gemeinsam arbeiten die beiden Partner an einem neuen Batteriesystem für den kommenden BMW i7 – mit dem Ziel, Reichweite und Ladegeschwindigkeit spürbar zu verbessern.
Der neue i7 wird das erste Serienfahrzeug sein, das aus dieser Partnerschaft hervorgeht. Seine Weltpremiere ist für den 22. April auf der Automesse Auto China 2026 in Peking geplant.
Im Mittelpunkt steht eine neu entwickelte Batterietechnologie. Für den Alltag bedeutet das vor allem praktische Vorteile: Das Fahrzeug soll mit einer Ladung weiter fahren können und schneller wieder einsatzbereit sein. Damit wird Elektromobilität noch alltagstauglicher – besonders im Premiumsegment, in dem sich der i7 positioniert.
BMW zeigt sich sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit. Laut Unternehmensangaben haben die Entwicklungsteams beider Firmen in kurzer Zeit eine maßgeschneiderte Lösung geschaffen. Die Kooperation gilt dabei als gelungenes Beispiel für europäische Innovationskraft.
Auch bei Rimac Technology bewertet man das Projekt als wichtigen Meilenstein. Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren stark in Entwicklung und Produktion investiert und sich als bedeutender Partner in der Automobilindustrie etabliert. Am Standort nahe Zagreb entstehen die Batteriesysteme, die später im Fahrzeug zum Einsatz kommen.
Die moderne Produktionsanlage gehört zu den größten ihrer Art in Europa und ist speziell auf die Herstellung komplexer Batteriesysteme ausgelegt. Mit solchen Projekten stärkt sich nicht nur die Position des Unternehmens, sondern auch die Rolle Kroatiens als wachsender Technologiestandort.
Für die Zukunft der Branche zeigt dieses Beispiel klar: Große Automobilhersteller setzen zunehmend auf enge Partnerschaften mit spezialisierten Technologieunternehmen. Das Ergebnis sind bessere, effizientere und leistungsfähigere Elektrofahrzeuge – ein Vorteil, der letztlich bei den Kundinnen und Kunden ankommt.