Die Stimme Kroatiens

22:06 / 07.02.2022.

Autor: Tonči Petrić

Wasserstoff-Strategie bis 2050 vorgestellt

Wasserstoff

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Foto: ilustracija / Shutterstock

Das Ministerium für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung hat die Wasserstoffstrategie bis 2050 vorgestellt. Wasserstoff ist ein wichtiges Element der grünen Energiewende und des Übergangs zu sauberer Energie, die zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen beitragen soll. Die Strategie konzentriert sich auf die Produktion von erneuerbarem Wasserstoff mit geringem CO2-Anteil.

Wasserstoff ist ein wichtiges Element der grünen Energiewende und des Übergangs zu sauberer Energie, die zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen beitragen soll. 


"Bis 2030 sollen 40 Prozent unseres gesamten Energieverbrauchs aus erneuerbaren Quellen kommen, und das ist das Ziel dieser Richtlinie. Im Moment sind wir bei 36,6 Prozent, aber mit dieser neuen Strategie und mit dem, was uns als Unterstützung durch EU-Finanzinstrumente angeboten wird, glauben wir, dass wir noch ehrgeiziger agieren können", erklärte Kristina Celić vom Ministerium für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung.


Die Strategie konzentriert sich auf die Produktion von erneuerbarem Wasserstoff mit geringem CO₂-Anteil.


Ehrgeizige europäische Pläne


Europa hat seine Wasserstoffstrategie im Jahr 2020 verabschiedet und sieht in der ersten Phase den Bau von 6-GW-Elektrolyseuren bis 2024 vor, um eine Million Tonnen Wasserstoff aus erneuerbaren Quellen zu produzieren. Bis 2030 sind Investitionen für den Bau von 40 GW Elektrolyseuren, Investitionen in Transport, Speicherung, Verteilung von Wasserstoff und Tankstellen geplant. Die Produktion soll 10 Millionen Tonnen grünen Wasserstoff erreichen. Der Wert dieser Investitionen reicht von 309 bis 447 Milliarden Euro.


Dies ist ein sehr ehrgeiziges Ziel, denn die Leistung von Elektrolyseuren in der EU liegt derzeit bei etwa 1 GW. Wasserstoff als Kraftstoff kann beim Transport per Lkw, Schiene oder Schiff sowie bei der Herstellung von Stahl und Düngemitteln verwendet werden, und an Wasserstoff ist das Mineralölunternehmen INA und der stattliche Energieversorger HEP sowie einige andere Energieunternehmen interessiert, die an der Dekarbonisierung von Gas interessiert sind.


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