Die Stimme Kroatiens

01:51 / 20.05.2022.

Autor: Tonči Petrić

Vujčić: Kroatien wird vom Beitritt zur Eurozone profitieren

Der Gouverneur der Kroatischen Nationalbank Boris Vujcic

Der Gouverneur der Kroatischen Nationalbank Boris Vujcic

Foto: Arhivska fotografija / PIXSELL

Die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf die Weltwirtschaft, steigende Energiepreise und der Beitritt Kroatiens zur Eurozone standen im Mittelpunkt der Diskussionen auf einer Konferenz über Finanzmärkte am Donnerstag in Opatija.

Der Gouverneur der Kroatischen Nationalbank, Boris Vujčić, wies darauf hin, dass Kroatien vom Beitritt zur Eurozone profitieren werde, da das Land stark "euroisiert" sei und die meisten in Kroatien tätigen Banken aus der Eurozone kommen.


"Was sind die Vorteile? Niedrigere Transaktionsgebühren, die Möglichkeit, sich an der Verteilung der monetären Einnahmen des Eurosystems zu beteiligen, die Möglichkeit, Kredite aus dem Europäischen Stabilitätsmechanismus aufzunehmen, niedrigere Zinssätze und bessere Kreditkonditionen, die Stimulierung des internationalen Austauschs, Investitionen - Kroatien wird zu einem immer attraktiveren Investitionsziel - vor allem aus der Eurozone, aus der der Großteil unserer Investitionen stammt, eine größere Resistenz gegenüber Wirtschafts- und Finanzkrisen und vor allem die Beseitigung dieses sehr hohen Währungsrisikos."


Kroatien will Anfang 2023 den Euro einführen. Preisauszeichnungen werden im Land bereits ab dem 5. September 2022 in beiden Währungen erfolgen.

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