Die Stimme Kroatiens

20:03 / 03.01.2022.

Autor: Martina Perković

Verbrauch im Dezember deutlich gestiegen

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Foto: Illustration / PIXABAY

Trotz der Corona Pandemie ist der letzte Monat von hohem Verbrauch gekennzeichnet. Allein im Dezember liefen nach Angaben des Finanzamtes rund 17,5 Milliarden Kuna durch die Fiskalkassen, das sind zehn Prozent mehr als der bisherige Rekord aus dem Jahr 2019.

Das Jahr 2021 ist mit fast 205 Milliarden Kuna an fiskalisierten Rechnungen im Laufe des Jahres, das erfolgreichste seit Einführung der Fiskalisierung im Jahr 2013. Etwa 5 Prozent sind besser als das bisher erfolgreichste Jahr 2019.

"Für die meisten Menschen dienten die Weihnachtsfeiertage sicherlich auch um zum Trotz gegen diese Zeiten. Das muss man also zusammen mit der Erholung berücksichtigen, was bedeutet, dass ein Teil davon auf die Verbraucher zurückzuführen ist, die so in ein normales soziales Leben zurückkehren möchten." Ausserdem fügte Damir Zorić, Leiter der kroatischen Arbeitgebervereinigung, hinzu, dass für das Jahr 2022 ein Wachstum zu erwarten ist.

"Alle Erwartungen sind, dass dieses Jahr ein Wachstum zu erwarten ist, aber nicht so viel wie 2021, weil wir uns damals von einem außergewöhnlich schlechten Jahr 2020 erholt haben. In Kroatien zirkuliert immer mehr Geld. Das Problem ist die Struktur unserer Wirtschaft und wofür wir dieses Geld ausgeben", sagte Zorić.

Im Bezug auf den Tourismus liegt hinter Kroatien ein sehr erfolgreiches Jahr. Im Jahr 2021 wurden in Kroatien fast 14 Millionen Ankünfte und rund 84 Millionen Übernachtungen verzeichnet. Die meisten verzeichneten die Gespanschaft Istrien - mit 23 einhalb Million, die Gespanschaft Split-Dalmatien mit 15 einhalb Million und die Gespanschaft Primorje-Gorski Kotar mit 15 Millionen 300 Tausend Übernachtugen. Die meisten Übernachtungen wurden in Ferienwohnungen realisiert, gefolgt von Camps und Hotels. Die guten Tourismusergebnisse übertrafen die Erwartungen für 2020. Die Ergebnisse von 2019 wurden erwartungsgemäss nicht erreicht. Dennoch hält sich der Optimismus in Grenzen.

"Wir können diesen Optimismus als bedingt bezeichnen. Die Nachrichten von den Emissionsmärkten bieten eine Grundlage um optimistisch zu sein. Dies könnte sich in den Ergebnissen, besser als 2021, niederschlagen", erklärte Veljko Ostojić, Leiter des kroatischen Tourismusverbands.

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