Die Stimme Kroatiens

01:17 / 26.07.2022.

Autor: Tonči Petrić

Regierung kündigt neue Spritpreise an

Illustration

Illustration

Foto: Emica Elvedji / PIXSELL

Ab Dienstag sinkt der Benzinpreis in Kroatien um 99 Lipa pro Liter und für Diesel um 54 Lipa.

Ab Dienstag sinkt der Benzinpreis in Kroatien um 99 Lipa pro Liter und Diesel um 54 Lipa. Die Regierung kündigte an, dass EuroSuper 95 für etwas mehr als 12 Kuna pro Liter verkauft wird, während Eurodiesel 12 Kuna und 89 Lipa kosten wird. Die Kraftstoffpreise an den Zapfsäulen wurden aufgrund des Rückgangs des Ölpreises auf den Weltmärkten gesenkt.


"Die Handelsmarge beträgt weiterhin 65 Lipa, die Verbrauchsteuerermäßigung um 80 Lipa für Benzin und die Verbrauchsteuerermäßigung um 40 Lipa für Diesel. Es liegen zahlreiche Herausforderungen vor uns und niemand weiß, was die Zukunft bringen wird. Gleichzeitig können alle sicher sein, dass die kroatische Regierung alles tun wird, um den Lebensstandard der Bürger und die nationale Wirtschaft zu schützen", erklärte Wirtschaftsminister Davor Filipović


Aufgrund der aktuellen Situation können wir weiterhin nicht mit einer Stabilisierung der Kraftstoffpreise rechnen. Der Dekan der Fakultät für Bergbau, Geologie und Erdöl, Vladislav Brkić: "Die Preise sind ziemlich spekulativ, sodass für die Zukunft mit einer Fortsetzung dieser steigenden und fallenden Trends bei den Preisen für Derivate zu rechnen ist."


Der unterirdische Gasspeicher Okoli wird aber planmäßig gefüllt, versicherte Filipović. Doch der ungewisse Herbst und die Heizsaison stehen noch bevor. 


Unter diesen Bedingungen und unter diesen hohen Preisen lohnt es sich nicht, mit der Produktion von Düngemitteln bei der Petrokemia in Kutina zu beginnen, warnte der Vorstandsvorsitzender Davor Žmegač: "Wir können die Produktion starten, aber die Preise für Mineraldünger werden einfach auf einem Niveau liegen, das wir nicht an die Verbraucher weitergeben können, das ist unmöglich. Wir haben unseren Aufsichtsrat davor gewarnt und wir haben gewisse Signale an die Regierung gesendet, wo wir gewarnt haben, dass wir bei unveränderten Erdgaspreisen von mehr als 150 Euro für eine Megawattstunde keine wirtschaftliche Rechtfertigung für den Beginn der Produktion sehen."


Wirtschaftsminister Filipović äußerte die Hoffnung aus, dass bei einem Sondertreffen der EU-Energieminister am Dienstag in Brüssel eine Kompromisslösung zu den Leitlinien der Europäischen Kommission zur Reduzierung des Erdgasverbrauchs gefunden werde. Er kündigte an, dass die Regierung bei der Kabinettssitzung am Donnerstag ihre eigenen Richtlinien zum Energiesparen für den öffentlichen Sektor und Haushalte vorstellt.

Vijesti HRT-a pratite na svojim pametnim telefonima i tabletima putem aplikacija za iOS i Android. Pratite nas i na društvenim mrežama Facebook, Twitter, Instagram i YouTube!