Die Stimme Kroatiens

20:03 / 24.10.2021.

Autor: Natali Tabak Gregorić

Präsident Zoran Milanović ruft Bürger dazu auf, EU-Fonds besser zu nutzen.

Präsident Zoran Milanović

Präsident Zoran Milanović

Foto: Milan Sabić / PIXSELL

Milanović: "In den letzten acht Jahren hat Kroatien 43 Milliarden Kuna in den EU-Haushalt eingezahlt. Das ist weniger als es erhalten hat."

Anlässlich des Tages der Stadt Makarska nahm der kroatische Präsident Zoran Milanović heute an der feierlichen Sitzung des Stadtrats von Makarska teil.


 Er gratulierte den Bürgern zu ihrem Tag und betonte, dass sie in der letzten Zeit viel erreicht haben, jedoch die EU-Fonds besser nutzen könnten.


"In den letzten acht Jahren hat Kroatien 43 Milliarden Kuna in den EU-Haushalt eingezahlt. Das ist weniger als es erhalten hat. Das sind ungefähr fünf Milliarden pro Jahr. Wir haben auch rund 43 Millionen aus Brüssel bekommen. Von diesen fünf Milliarden jährlich flossen fast drei Milliarden in die Landwirtschaft und Sozialfonds. Das ist Helikoptergeld, von dem die Bürger fast nichts haben. Manche Leute in Kroatien haben zwar etwas davon, aber man sieht nichts davon. Dann bleiben noch zwei Milliarden übrig. Das deckt ungefähr die Kosten für den Bau der Pelješac-Brücke. Und dieser Betrag ist für ganz Kroatien. Um das genauer zu veranschaulichen, kann ich Ihnen sagen, dass das ungefähr ein Fünftel des Zagreber Budgets ist, und das, wenn man das städtische Unternehmen Zagreber Holding nicht mitrechnet. Das, meine lieben Freunde, ist nichts", betonte der kroatische Präsident.

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