Die Stimme Kroatiens

19:46 / 16.07.2022.

Autor: Martina Perković

Moodys erhöht Kreditrating Kroatiens

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Foto: Dnevnik / HRT

Die Agentur Moody's erhöhte das Rating Kroatiens um zwei Stufen auf BAA2, einschließlich der Kategorie „Investitionen" mit stabilem Ausblick. Vor Moody's taten dies auch Fitch und Standard and Poors.


Die drei größten Ratingagenturen schätzen, dass die kroatische Wirtschaft trotz Inflation und der wirtschaftlichen Folgen des Krieges in der Ukraine in den nächsten zwei Jahren stetig wachsen wird.

"Laut Fitch und Standard and Poors haben sieben Mitgliedsstaaten der Eurozone ein niedrigeres Kreditrating als Kroatien. Dies sind: Italien, Portugal, Griechenland, Zypern, Rumänien, Bulgarien und Ungarn. Das sind großartige Neuigkeiten für Kroatien und werden sich direkt auf die Kreditkosten des Staates auswirken", erklärte der neugebackene Finanzminister Marko Primorac.

Auch Premier Andrej Plenković äußerte sich zur Erhöhung der Kreditwürdigkeit. Er erklärte auf Twitter, dass dies eine Folge der Mitgliedschaft in der Eurozone sei, die den Bürgern in einer Krise Sicherheit gebe. Die bisher höchste Investmentbewertung ist eine Vertrauensbotschaft und ein wichtiges Signal für Anleger.

Der neue kroatische Finanzminister, äußerte sich auch zur Rekordinflation und den steigenden Preisen. Er sagte, dass die Regierung an einem Hilfspaket für die am stärksten gefährdeten Bürger arbeitet.

"Die Preise in Kroatien werden vom freien Markt diktiert. Aber im Moment werde ich keine detaillierten Kommentare dazu abgeben. Wenn Sie nach der Möglichkeit fragen, dass die Regierung den Preis bestimmter Lebensmittel begrenzt, sehe ich derzeit keine Notwendigkeit dafür. Wenn die Inflation jedoch weiter drastisch ansteigt, sind alle Möglichkeiten auf dem Tisch."

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