Die Stimme Kroatiens

20:24 / 23.05.2021.

Autor: Martina Perković

Kroatien hofft auf schnelles Wirtschaftswachstum

Illustration (Foto: Photo: Goran Ferbezar/PIXSELL)

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Alle sind sich einig, dass die Reformen im nationalen Aufbau- und Resilienzplan ein wichtiger Faktor für ein beschleunigtes Wirtschaftswachstum sind. Sollte der Plan der kroatischen Regierung von der Europäischen Kommission genehmigt werden, könnten bereits Ende des Jahres die ersten Gelder einfließen.

Wirtschaftsanalytiker Damir Novotny betonte, dass der Aufbauplan „einer der wichtigsten Treiber für das Wachstum und die Wachstumsbeschleunigung“ ist. „Hinzu kommen die Wiederaufbauprogramme nach dem Erdbeben in Zagreb und der zerstörten Region Banovina, die das Wachstum im Bausektor ankurbeln können", fügte er hinzu.

Die kroatische Wirtschaft ist stark vom Tourismus abhängig. Bereits seit Januar verhandeln die Reisebüros und Tourismusagenturen mit der Regierung über die finanziellen Corona-Hilfsleistungen. Bisher ohne Fortschritt. „Ob das dann Maßnahmen wie die Übernahme der Fixkosten ist, oder Zuschüsse die man nicht zurückzahlen muss ist uns eigentlich egal. Wichtig ist, dass so schnell wie möglich etwas unternommen wird, denn wir verhandeln bereits seit Januar und jetzt ist fast schon Juni. Und wir wissen noch immer nichts konkretes", sagte Tomislav Fain, Vorsitzender des Verbands der Reisebüros.

Wirtschaftsanalytiker Novotny warnte jedoch davor, dass die kroatische Wirtschaft nicht hauptsächlich vom Tourismus abhängig sein darf. „Ich erwarte, dass diese touristische Saison zu unserer wirtschaftlichen Erholung beiträgt, aber ich betone, dass wir uns nicht allein auf den Tourismus verlassen können und dürfen“, so Novotny.

(Quelle: HRT)

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