Die Stimme Kroatiens

19:24 / 23.05.2022.

Autor: Natali Tabak Gregorić

Kroatien gehört nicht mehr zu den Ländern mit makroökonomischen Ungleichgewichten

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Foto: Hrvoje Jelavić / Pixsell

Die Europäische Kommission hat bekannt gegeben, dass die Verschuldung deutlich gesunken ist und eine Tendenz zum weiteren Schulden-Abbau zu sehen sei, was ein positives Signal für den Beitritt zur Eurozone se

Kroatien gehört erstmals seit seinem Beitritt zur Europäischen Union nicht mehr zur Gruppe der Länder mit makroökonomischen Ungleichgewichten. 


Die Europäische Kommission hat bekannt gegeben, dass die Verschuldung deutlich gesunken ist und eine Tendenz zum weiteren Schulden-Abbau zu sehen sei, was ein positives Signal für den Beitritt zur Eurozone sei. 


Aufgrund der durch die Ukraine-Krise verursachten Unsicherheit schätzte die Kommission zuvor, dass die kroatische Wirtschaft um 3,4 Prozent wachsen wird, die Beschäftigung um 1,5 Prozent und die Inflation bei etwas mehr als 6 Prozent liegen wird; was dem Durchschnitt der Europäischen Union entspricht.


Der Vizepräsident der EU-Kommission, Valdis Dombrovskis hob unter anderem hervor: "Kroatien und Irland weisen keine makroökonomischen Ungleichgewichte mehr auf. Die Verschuldung ist in Kroatien zuletzt deutlich gesunken und zeigt einen rückläufigen Trend. Dies ist ein wichtiges Signal im Vorfeld des am 1. Juni vorzulegenden Konvergenzberichts. Wie Sie wissen, plant Kroatien, den Euro als Zahlungsmittel im Januar 2023 einzuführen."


Diesbezüglich kommentierte der kroatische Premierminister Andrej Plenković, dass Kroatien große Wirtschaftskrisen überstanden habe. Auch sagte er,  dass seine Regierung in Zukunft wegen der globalen Krise noch härter und intensiver arbeiten werde.


"Zu diesem Ergebnis hat natürlich auch unsere Strategie zur Einführung des Euro beigetragen. Diese Strategie ist ein Anker für Analysten, egal ob sie Mitarbeiter des ECOFIN-Rates in der Kommission sind oder internationale Finanzinstitute oder Personen, die in Ratingagenturen arbeiten. Die Einschätzung des Zustands der kroatischen Wirtschaft lautet, dass sie stabil ist, in ihr ein gutes Investitionsklima herrscht und sie trotz der Herausforderungen der Pandemie, der Erdbeben und der Energiekrise Widerstandsfähigkeit gezeigt hat," betonte Plenković.



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