Die Stimme Kroatiens

23:07 / 13.07.2021.

Autor: Tonči Petrić

Gastgewerbe sucht angesichts Unsicherheit nach langfristigen Lösungen

Vertreter des Gastgewerbes auf einer Pressekonferenz

Vertreter des Gastgewerbes auf einer Pressekonferenz

Foto: Goran Stanzl / PIXSELL

Der nationale Verband der Unternehmen des Dienstleistungssektors hat am Dienstag auf einer Sondersitzung getagt. 


Im Fokus der Gespräche standen die Anti-Corona-Maßnahmen und die ungewisse Zukunft des Gastgewerbes. Die hohe Mehrwertsteuer wurde ebenfalls kritisiert. 


"Sie alle wissen, dass die Mehrwertsteuer unser Geschäft schadet. Mehrmals haben wir versucht, dies der breiten Öffentlichkeit und dem Finanzministerium zu erklären, und uns wurde vom Ministerium unmissverständlich mitgeteilt, dass Kroatien nicht über die Finanzkapazität verfügt, um diese Mehrwertsteuer zu senken. Dies hat uns sehr entmutigt denn das wird letztendlich zum Kollaps unseres Sektors führen," erklärte Jelena Tabak, die Vorsitzende des nationalen Verbands der Dienstleistungsunternehmen.


Auch Vedran Jakominić der Vorsitzende des Verbandes des Dienstleistungssektors für die Kvarner-Region und Istrien ist mit der derzeitigen Mehrwertsteuer-Politik unzufrieden: "Dies ist eine Steuer, die Konzernen und Einzelhandelsketten zugutekommt, die aber kleine und mittlere Unternehmen in ihrer Geschäftstätigkeit ersticken lässt, und seit der Einführung der Mehrwertsteuer im Jahre 1998 ist deshalb die kroatische Wirtschaft festgefahren, weil wir keine Unternehmen haben, die von kleinen zu mittelgroßen und von mittelgroßen zu großen Unternehmen angewachsen sind."


Gemeinsam mit Arbeitgebern und Sozialpartnern ersuchen sie eine Sitzung mit Finanzminister Zdravko Marić


Dieser sagte, er wäre bereit, mit ihnen zu sprechen: "Wir werden uns zusammensetzen und reden. Wir werden sehen, was danach passiert. Wir haben in den letzten fünf Jahren oft über die Steuerpolitik gesprochen und nicht nur über den Mehrwertsteuersatz."



Marić sagte, die Regierung habe gezeigt, dass sie daran arbeite, die Steuerlast zu senken und dies in erheblicher Weise für Unternehmen und Bürger getan.




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