Die Stimme Kroatiens

20:49 / 29.09.2021.

Autor: Natali Tabak Gregorić

Erdbebengesetz soll Wiederaufbauprozess rationalisieren

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Foto: Patrik Macek / PIXSELL

Ein Teil der am Dienstag eingegangenen EU-Gelder soll ebenfalls für den Wiederaufbau verwendet werden.

Nach der heutigen Kabinettssitzung sagten die Minister, dass die Ende Oktober in Kraft tretenden Änderungen des Gesetzes für den Wiederaufbau nach den Erdbeben darauf abzielen, den Wiederaufbauprozess weiter zu rationalisieren.



Die Regierung kündigte an, für den Wiederaufbau weitere 360 Millionen Kuna an zinslosen Krediten zur Verfügung zu stellen. 



Ein Teil der am Dienstag eingegangenen EU-Gelder soll ebenfalls für den Wiederaufbau verwendet werden.



"Wir schreiten mit den Änderungen des Gesetzes für den Wiederaufbau nach den Erdbeben voran. Unser Ziel ist es, die Bürger von der Verpflichtung der Mitfinanzierung der Kosten des Wiederaufbaus zu entbinden. Die Bürger der fünf betroffenen Gespanschaften, bzw. der vier Gespanschaften und der Stadt Zagreb, müssen nicht mehr zwanzig Prozent der Baukosten übernehmen", erklärte der kroatische Minister für Bauwesen Darko Horvat auf einer Pressekonferenz.


Kroatiens Finanzminister Zdravko Marić fügte dem hinzu:  "Wir gehen auch noch einen Schritt weiter. Wir bieten den kommunalen Gebietskörperschaften zinslose Krediten an, die für den Wiederaufbau nach dem Erdbeben verwendet werden sollen. Wenn der Schaden durch den Solidaritätsfonds gedeckt werden kann, wird dies natürlich der Fall sein. Im Übrigen wird für die Rückzahlung dieser Kredite eine zusätzliche dreijährige Nachfrist eingeräumt."

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