Die Stimme Kroatiens

22:14 / 02.12.2020.

Autor: Natali Tabak Gregorić

Bauunternehmen könnten hohe Umsätze erzielen

Illustration (Foto:Sanjin Strukić/Pixsel)

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Die geschätzten Kosten für den Wiederaufbau Zagrebs und seiner Umgebung nach dem Erdbeben vom 22. März betragen 42 Mrd. Kuna

Ungelöste Eigentumsverhältnisse sowie die langsame Vorbereitung der Projektdokumentation werden das größte Hindernis für den raschen und effizienten Wiederaufbau von Zagreb und seiner Umgebung nach dem Erdbeben sein.

Zu diesem Schluss kamen heute die Teilnehmer einer Konferenz in der kroatischen Handelskammer.

Die geschätzten Kosten für den Wiederaufbau betragen 42 Milliarden Kuna.

Demnach sollten Bauunternehmen in den nächsten zehn Jahren, solange der Wiederaufbau dauern könnte, einen Umsatz von 4 Mrd. Kuna pro Jahr erzielen.

Damir Vanđelić der Interimsdirektor des Fonds für den Wiederaufbau von Zagreb und Umgebung betonte in diesem Zusammenhang: "Der Bausektor verzeichnete 2019 einen Umsatz von 18 Mrd. Kuna. Allein für den Wiederaufbau müssten, sofern er rechtzeitig erfolgt, etwa 3 bis 4 Milliarden Kuna jährlich bereitstehen. Dabei berücksichtige ich sowohl die Gelder aus öffentlichen Quellen, als auch die Gelder, die Bürger selbst bereitstellen werden."

(Quelle:HRT)

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