Die Stimme Kroatiens

22:05 / 05.11.2018.

Autor: Tonči Petrić

3. Mai-Werftarbeiter protestieren in Rijeka

3. Mai Werftarbeiter der Werft protestieren in Rijeka. (Foto: Goran Kovačić/PIXSELL)

3. Mai Werftarbeiter der Werft protestieren in Rijeka. (Foto: Goran Kovačić/PIXSELL)

Foto: - / Pixsell

Mehr als tausend Arbeiter der 3. Mai-Werft demonstrierten zusammen mit Bürgern am Montag im Stadtzentrum von Rijeka.

"Die Arbeiter forderten die Bürger auf, sie in ihren Forderungen nach einer Entlassung des Direktors, der Auszahlung von Gehältern und der Entsperrung des Bankkonten der Werft 3. Mai zu unterstützen", sagte Elvira Dizdarević. Sie fügte hinzu, dass die Arbeitnehmer konkrete Informationen über die Zukunft und das Überleben der Werft 3. Mai suchen, weil sie widersprüchliche Informationen erhalten haben.

3. Mai Werftarbeiter der Werft protestieren in Rijeka. (Foto: Goran Kovačić/PIXSELL)

3. Mai Werftarbeiter der Werft protestieren in Rijeka. (Foto: Goran Kovačić/PIXSELL)

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Der Protestzug und die Versammlung für das Überleben des Schiffbausektors wurden vom Streikkomitee der 3. Mai-Werft organisiert. Die Arbeiter fordern, dass die Produktion fortgesetzt werden kann, die Trennung von der Uljanik-Gruppe und die Suche nach einem neuen strategischen Partner, sowie die Einbeziehung in den Verhandlungsprozess mit möglichen strategischen Partnern.

„Die kroatische Regierung muss heute alle Verantwortung dafür übernehmen, dass sie am 3. Mai nicht in die Hände von Politikern oder einer anderen Regierung zurückkehrt, sondern eher für den 3. Mai, um einen strategischen Partner zu erhalten, der in Rijeka bleibt, denn wenn er aus Rijeka verschwindet dann werden nicht nur 1000 bis 2000 Arbeitsplätze verschwinden, sondern auch Rijeka“, sagte der Vorsitzende der autonomen Gewerkschaften Kroatiens, Mladen Novosel.

(Quelle: HRT)

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