Die Stimme Kroatiens

16:50 / 30.03.2023.

Autor: Tonči Petrić

Mario Vušković für zwei Jahre gesperrt

Mario Vušković

Mario Vušković

Foto: Sanjin Strukic / PIXSELL

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den kroatischen Fußballnationalspieler Mario Vušković vom Hamburger SV wegen EPO-Dopings für zwei Jahre gesperrt. 

Dies verkündete der deutsche Fußfallklub auf seiner offiziellen Webseite. Mario Vušković und der HSV kündigten an, in Berufung zu gehen.


Zuvor hatte der DFB am Donnerstagmittag das Urteil in dem Verfahren verkündet, das sich zu einem Grundsatzstreit über die Epo-Analytik entwickelt hatte. "Das DFB-Sportgericht ist im Ergebnis des Verfahrens mit hinreichender Gewissheit davon überzeugt, dass die Analysen der A- und B-Probe des Spieler-Urins im Labor in Kreischa das Vorhandensein von körperfremdem Erythropetin, kurz EPO, ergeben haben. Dabei handelt es sich um eine verbotene sogenannte 'nicht-spezifische Substanz', womit ein strafbarer Verstoß gegen die Anti-Doping-Vorschriften des DFB vorliegt", erklärte Stephan Oberholz, Vorsitzender des DFB-Sportgerichts.


Die Anwälte von Vuškovic und der HSV-Vorstand Jonas Boldt kündigten an, innerhalb der Frist von einer Woche Berufung gegen das Urteil vor dem DFB-Bundesgericht einzulegen.


„Wir haben die Entscheidung des DFB-Sportgerichts zur Kenntnis genommen und uns nach Gesprächen mit seinen Anwälten sofort darauf geeinigt, das Urteil anzufechten“, erklärte Boldt.


Vuskovićs Sperre läuft rückwirkend ab dem 15. November 2022 und seitdem ist der Abwehrspieler bereits gesperrt.  Bei einer Trainingskontrolle am 16. September des vergangenen Jahres war in der A- und B-Probe seines Urins körperfremdes Epo festgestellt worden. Der Verteidiger bestreitet, gedopt zu haben.

 

Der kroatische Fußballverband hat sich währenddessen auch dazu geäußert und auf seiner offiziellen Website eine Erklärung abgegeben. Der Verband verteidigte den jungen Nationalspieler: „Der kroatische Fußballverband unterstützt voll und ganz die Bemühungen von Herr Vušković und dem HSV, alle rechtlichen Mittel und Möglichkeiten auszunutzen, um seine Unschuld zu beweisen und die Karriere und den Ruf des Spielers zu schützen.“

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