Die Stimme Kroatiens

20:36 / 16.12.2021.

Autor: Natali Tabak Gregorić

Zoran Milanović kritisiert die vom Rat der Europäischen Union angenommenen Schlussfolgerungen zur Erweiterung

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Foto: HRT / HTV

Der kroatische Minister für auswärtige und europäische Angelegenheiten Gordan Grlić Radman bestritt die Äußerungen des Präsidenten.

Kroatiens Präsident Zoran Milanović hat die vom Rat der Europäischen Union angenommenen Schlussfolgerungen zur Erweiterung kritisiert und erklärt, die kroatische Regierung unterstütze Schlussfolgerungen, die keine Rechte für Kroaten in Bosnien und Herzegowina als konstitutives Volk garantieren.


In einem Brief an den Premierminister schrieb Milanović, die Regierung habe sich von den, vom Nationalen Sicherheitsrat, vereinbarten und angenommenen Positionen zurückgezogen.


Milanović schrieb unter anderem: "In diesem Zusammenhang glaube ich, dass die Republik Kroatien kein Dokument unterstützen darf, dessen Annahme unserer Zustimmung bedarf, wenn es nicht grundlegende Elemente des Schutzes des kroatischen Volkes enthält, wie etwa die Konstitutivität aller drei Völker, die Garantie ihrer rechtmäßigen Vertretung und die volle Einhaltung des Abkommens von Dayton. Nur so können wir die nationalen Interessen der Republik Kroatien schützen."


Der kroatische Minister für auswärtige und europäische Angelegenheiten Gordan Grlić Radman bestritt die Äußerungen des Präsidenten, dass die Schlussfolgerungen des Rates die Rechte der Kroaten als konstitutives Volk nicht garantieren. Er sagte, dass die Erwähnung des Dayton-Abkommens automatisch die konstitutive Bedeutung der Kroaten in BiH impliziert.




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