Die Stimme Kroatiens

19:00 / 01.07.2022.

Autor: Natali Tabak Gregorić

Kroatien ist vor genau 9 Jahren der EU beigetreten

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Foto: Yves Herman / REUTERS

Aufgrund der raschen Erholung von den Folgen der Corona-Krise erhält Kroatien weniger Geld aus dem Aufbau- und Resilienz-Mechanismus.


Vor genau neun Jahren trat Kroatien der Europäischen Union bei und wurde ein vollwertiges Mitglied der großen europäischen Familie. 


Falls keine unvorhergesehenen Hindernisse auftreten, könnte Kroatien im zehnten Jahr der Mitgliedschaft bzw. am 1. Januar 2023 gleichzeitig Mitglied der Eurozone und des Schengen-Raums werden.


Zoran Milanović –bzw. der damalige Premierminister, der vor genau neun Jahren vor den europäischen Staats- und Regierungschefs eine Rede hielt, und heute der Präsident der Republik Kroatien ist, warnt davor, dass es eine Verpflichtung sei, diese Mitgliedschaft zu nutzen und europäisches Geld zu beschaffen.


Aufgrund der raschen Erholung von den Folgen der Corona-Krise erhält Kroatien weniger Geld aus dem Aufbau- und Resilienz-Mechanismus. 


Die Europäische Kommission hat angekündigt, dass Kroatien statt der prognostizierten 6 Milliarden 300 rund 5,5 Milliarden Euro erhalten werde.


Die Kommission begründete ihre Entscheidung damit, dass sich die kroatische Wirtschaft bereits 2021 von der Coronakrise erholt habe, nachdem sie 2020 um 8,1 Prozent eingebrochen war. 


In den ersten Wirtschaftsprognosen, die Grundlage für die Zuweisung von Finanzmitteln waren, erwartete die Kommission eine Erholung erst im Jahr 2022, weshalb sie Kroatien damals mehr Geld zuteilte.



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