Die Stimme Kroatiens

20:37 / 24.01.2022.

Autor: Natali Tabak Gregorić

EU-Außenminister in Brüssel

Außenminister Gordan Grlić Radman

Außenminister Gordan Grlić Radman

Foto: HTV / HRT

Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell sagte, die EU sei bei der Bekämpfung der russischen Aggression"geeint".

Die EU-Außenminister haben heute in Brüssel über Reaktionen auf eine mögliche russische Invasion in der Ukraine beraten. 


Sie wurden von US-Außenminister Antony Blinken per Videolink begleitet. Russland hat rund 100.000 Soldaten entlang der Grenze zur Ukraine stationiert, bestreitet jedoch, dass es eine Invasion plant. 


Moskau versucht, eine Reihe von Forderungen durchzusetzen, die seiner Meinung nach für die Sicherheit Russlands von wesentlicher Bedeutung sind.


Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell sagte, die EU sei bei der Bekämpfung der russischen Aggression "geeint", hoffe aber, dass sich die Diplomatie durchsetzen werde.


"Wir wollen in enger Abstimmung mit unseren Verbündeten handeln, insbesondere den USA, Kanada und dem Vereinigten Königreich. Im Moment erörtern wir weiterhin ein starkes Paket von Sanktionen, aber heute wird nichts Konkretes genehmigt, da wir uns im Prozess befinden. Sie können sicher sein, dass alles bereit sein wird, wenn es gebraucht wird. Aber wir werden keine konkreten Maßnahmen ankündigen", betonte Borrell. 


Der kroatische Außenminister Gordan Grlić Radman sagte gegenüber Medien: 

"Die Situation ist angespannt und das Ergebnis ist schwer vorherzusagen. Es ist nach wie vor wichtig, die Bemühungen um eine Lösung durch Diplomatie und Dialog fortzusetzen. In diesem Sinne habe ich letzte Woche Moskau besucht. Es war eine Gelegenheit, die Ansichten der EU zum Ausdruck zu bringen, zuzuhören und sich zu engagieren."




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