Die Stimme Kroatiens

20:32 / 17.02.2022.

Autor: Natali Tabak Gregorić

Fristverlängerung für Kroatiens Inanspruchnahme von Mitteln aus dem Solidaritätsfonds zur Reparatur von Erdbebenschäden

Premierminister Andrej Plenković

Premierminister Andrej Plenković

Foto: Screenshot / HRT

Auch der kroatische Verteidigungsminister Mario Banožić war heute in Brüssel, wo er an einem Treffen der NATO-Verteidigungsminister teilnahm. 

Kroatiens Premierminister Andrej Plenković hat sich heute in Brüssel mit der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, getroffen. 


Während ihres Treffens wurde bestätigt, dass die EU-Kommission die Frist für Kroatiens Inanspruchnahme von Mitteln aus dem Solidaritätsfonds zur Reparatur von Erdbebenschäden bis Juni 2023 verlängern wird. 


Die ursprüngliche Frist wäre Mitte Juni dieses Jahres abgelaufen.


"Auf diese Weise haben wir, wie ich bereits angekündigt hatte, dieses Problem gelöst. Trotz der vielen "Ungläubigen" haben wir hier eine Position und Einfluss. Wir haben gute Beziehungen und genießen auch einen guten Ruf. Aber wir haben auch sachliche Gründe, die zur Lösung dieses Problems beigetragen haben. Wir hätten die Mittel aufgrund der kurzen verbleibenden Zeit möglicherweise nicht verwenden können. Nun haben wir Platz geschaffen, damit alles verwendet werden kann," sagte Premier Plenković Journalisten gegenüber. 


Die Nachricht, dass wichtige Mittel für den Wiederaufbau bereitgestellt wurden, wurde heute auch im kroatischen Parlament kommentiert. Die Opposition begrüßte die Verlängerung der Frist, forderte die Regierungspartei aber auch auf, sich an die Arbeit zu machen.


Auch der kroatische Verteidigungsminister Mario Banožić war heute in Brüssel, wo er an einem Treffen der NATO-Verteidigungsminister teilnahm. 


Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Ukraine und die Spannungen zwischen Washington und Moskau. 


Die Situation wurde zudem von den Staats- und Regierungschefs der EU erörtert. Kroatiens Premierminister Plenković bekräftigte die Position Kroatiens, dass die Beilegung von Konflikten mit Gewalt inakzeptabel sei und dass jede Nation das Recht habe, ihren eigenen Weg zu wählen.

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