Die Stimme Kroatiens

13:58 / 22.04.2020.

Autor: Martina Perković

Die Auswirkungen des Coronavirus auf den Sport sind enorm

Videokonferenz der EU-Sportminister (Foto: eu2020.hr)

Videokonferenz der EU-Sportminister (Foto: eu2020.hr)

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Der Staatssekretär des kroatisches Zentralamts für Sport, Tomislav Družak, leitete am 21. April im Rahmen der kroatischen EU-Ratspräsidentschaft eine informelle Videokonferenz der EU-Sportminister zum Thema der Auswirkungen des Coronavirus auf den Sportsektor.

Zu Beginn der Videokonferenz wurde darauf hingewiesen, dass im Kampf gegen die COVID-19-Pandemie die Rettung und der Schutz der Gesundheit der Bürger weiterhin oberste Priorität haben. Einigkeit herrschte auch im Bezug auf die negativen Auswirkungen des Coronavirus - welches die Krankheit COVID-19 hervorruft - auf das gesellschaftliche Leben und somit auch auf den Sportsektor.

Je nach schwere der Epidemie in den Ländern und anderen besonderen Umständen, wurden in den Mitgliedstaaten der EU unterschiedliche Maßnahmen eingeführt, um die Ausbreitung des Virus zu stoppen.

Die Minister erörterten Informationen, Erfahrungen, Ideen und Vorschläge, um in diesen besonderen Zeiten unter diesen bisher nicht dagewesenen Umständen, Lösungen zu finden die die negativen Folgen abmildern.

„Wir haben noch viel Arbeit vor uns, um den Sport zu schützen und seine Stärke zu bewahren, um zur Gesundheit und zum Wohlbefinden unserer Bürger und zur Entwicklung unserer Gesellschaft in der gegenwärtigen Situation und nach der Pandemie beizutragen. Ich bin jedoch sicher, dass der Sportsektor so stark wie nie zuvor daraus hervorgehen wird “, sagte Staatssekretär Tomislav Družak.

Die Minister betonten, dass diese Situation die derzeitige Funktionsweise der Sportverbände beeinträchtigt und dass es enorme wirtschaftliche Verluste gibt, da die meisten Sportveranstaltungen abgesagt wurden und werden. Auch das Funktionieren der kleinen lokalen Vereine und Sportorganisationen sei dadurch unterbrochen.

Sie fordern von den Regierungen, jede Gelegenheit zu nutzen, um vorhandene und geplante Ressourcen auf nationale Ebene umzuleiten, aber auch auf EU Mittel zurückzugreifen. Nur so könne der Sport als wichtiger Bestandteil der regionalen Entwicklung, im Einklang mit den nationalen Prioritäten und in Zusammenarbeit mit den relevanten Interessengruppen unterstützt werden.

Quelle: eu2020.hr

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