Der Vorsitzendes der kroatischen Wirtschaftskammer Luka Borilović (L), Peter Altmaier (M) und der kroatische Wirtschaftsminister Darko Horvat. Der Vorsitzendes der kroatischen Wirtschaftskammer Luka Borilović (L), Peter Altmaier (M) und der kroatische Wirtschaftsminister Darko Horvat.

Der kroatische Ministerpräsident Andrej Plenković und der deutsche Wirtschafts- und Energieminister Peter Altmaier haben am Montag die hervorragenden politischen Beziehungen und die zunehmende wirtschaftliche Zusammenarbeit beider Länder bestätigt. Beide Länder setzen sich für ein anhaltendes Investitionswachstum und neue Geschäftsmöglichkeiten ein, insbesondere im Energie- und Automobilsektor, der Industrie 4.0.

Der Wirtschaftsminister Darko Horvat wies darauf hin, dass Deutschland der wichtigste Handelspartner und viertgrößter Investor Kroatiens sei. Er erklärte des Weiteren, dass der Handel zwischen beiden Ländern im Jahr 2018 einen Wert von fast 5,5 Milliarden Euro erreicht habe.

Horvat und sein deutscher Amtskollege Altmaier diskutierten darüber, wie man deutsche Investoren aus der Automobilindustrie nach Kroatien anziehen könnte. Beide Länder werden in Kürze ihre Pläne für eine digitale Wirtschaft und die europäische Batterie-Allianz vorstellen - eine Plattform, welche die Entwicklung von Hochleistungsbatterien für Elektrofahrzeuge fördern soll.

Horvat sagte hierzu, dass Kroatien sehr bald ein vollwertiges Mitglied dieser Allianz sein werde: „Uns ein finanzieller Rahmen von fünf Milliarden Euro zur Verfügung, welche die Europäische Kommission bereits jetzt für eine solche Branche vorbereitet oder vorgesehen hat."

Der Deutscher Bundesminister für Wirtschaft und Energie Peter Altmaier wünscht sich das noch mehr deutsche Unternehmen in Kroatien investieren und neue Arbeitsplätze schaffen: „Dazu haben wir eine Task-Force vor einiger Zeit eingerichtet und sind fest entschlossen im Bereich der Bürokratie und im Bereich der Dauer von Genehmigungsverfahren und anderen Problemen die es in vielen Ländern gibt gemeinsam Fortschritte zu erreichen."

Am späten Nachmittag wurde ein Kroatisch-Deutsches Wirtschaftsforum in der kroatischen Wirtschaftskammer HGK mit dem Fokus auf der digitalen Transformation der Wirtschaft abgehalten.

Im ersten Halbjahr 2020 übernimmt Kroatien die EU-Ratspräsidentschaft, gefolgt von Deutschland.

(Quelle: HRT)