Finanzminister Zdravko Marić (Foto: Vjeran Zganec Rogulja/PIXSELL) Finanzminister Zdravko Marić (Foto: Vjeran Zganec Rogulja/PIXSELL)

Der Schwerpunkt der Konferenz mit dem Untertitel „Steuerpolitik in der Funktion der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der kroatischen Wirtschaft“ lag auf der Steuerpolitik. Zahlreiche Steuersenkungen sollen in Kürze beziehungsweise noch während dieses Mandats der Regierung umgesetzt werden, so Plenković. „Wir beginnen mit der Senkung der Einkommensteuer von 24 auf 20 Prozent und von 36 auf 30 Prozent. Der Einkommensteuersatz für kleine und mittlere Unternehmen wird von 12 auf 10 Prozent gesenkt. Während dieses Mandats werden wir die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel von 25 auf 13 Prozent senken.“, so der Premier.

Allerdings soll dies nicht gleich erfolgen, denn dies würde den Staat aus gegebenem Anlass zusätzlich belasten. „Außerdem planen wir auch die Grunderwerbsteuer abzuschaffen, jedoch auch nicht schon zum ersten Januar", fügte Plenković hinzu.

Finanzminister Zdravko Marić erklärte, dass die Steuerpolitik zwar sehr wichtig für die Wirtschaft ist, aber nicht die Lösung für alle Probleme sein darf.

„Daher legen wir einen hohen Wert auf weitere Diskussionen, jedoch auch auf konkrete Maßnahmen, insbesondere in den Bereichen Reform und Investition. Das ist der Schlüssel, und dies wurde auch auf europäischer Ebene erkannt“, sagte Marić abschließend.

(Quelle: HRT)