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Nach dem verheerenden Erdbeben, von dem die Stadt Zagreb und ihre Umgebung am 22. März heimgesucht worden waren, kündigte die EU - Kommission heute eine erste Vorauszahlung in Höhe von 88,9 Mio. EUR aus dem Solidaritätsfonds der Europäischen Union, an Kroatien an.

In den kommenden Tagen wird die Kommission auch ihre Analyse aller Anträge der kroatischen Behörden abschließen und einen endgültigen Unterstützungsbetrag vorschlagen, der dann vom Europäischen Parlament und vom Rat genehmigt werden muss.

Elisa Ferreira die EU-Kommissarin für Zusammenhalt und Reformen kommentierte:

"Kroatien und seine Hauptstadt haben eine der schwersten Naturkatastrophen der letzten hundert Jahre erlitten, die schwere Schäden verursacht hat. Dies geschah zu einem Zeitpunkt, als die Bevölkerung bereits unter den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie und des Lockdowns litt. Die heutige Entscheidung zielt darauf ab, das Land zu entlasten und in solch schwierigen Zeiten erneut die Solidarität der EU zu zeigen."