Illustration (Foto: Dusko Marusic / PIXSELL) Illustration (Foto: Dusko Marusic / PIXSELL)

Die Arbeiter und Gewerkschaften machen die Regierung für die schlechter Situation in den Werften Pila und Rijeka verantwortlich und haben alle eine pessimistische Perspektive, da sich die Situation in der Uljanik-gruppe weiterhin verschlechtert.

Der Vorsitzende des Uljanik-Streikkomitees Boris Cerovac sagte: „Es gibt kein Sicherheitspersonal mehr am Eingang. Die Tore stehen jedem offen, jeder kann rein und raus laufen, wann er will. Und bald können unsere technischen Mitarbeiter nicht mehr auf die Computer zugreifen. Die Situation ist alarmierend."

Der Gewerkschaftsführer Fabrizio Kalčić glaubt, dass wenn die Regierung und der Uljanik-Vorstand im nächsten Monat keine Einigung mit chinesischen Investoren erzielen können, nichts anderes übrig bleibt als die Insolvenz: "Wenn die Möglichkeit von chinesischen Investoren einmal wegfällt, werden Bewohner des Planeten Mars vielleicht vorbeischauen. Aber ich fürchte, dass wir sie dann nicht mehr willkommen heißen können."

„Die Arbeiter in Uljanik sind hungrig und verarmt worden, sind betrogen und beleidigt worden. Danke vielmals!", fasst der Werftarbeiter Neven Radolović zusammen.

(Quelle: HRT)